ABU DHABI, VAE, 24. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Da Gesundheitssysteme weltweit nach widerstandsfähigeren und effizienteren Wegen zur Bereitstellung innovativer Medikamente suchen, hat das Gesundheitsministerium – Abu Dhabi (DoH) eine „ "-Kooperation mit dem weltweit führenden Pharmaunternehmen MSD (Merck & Co., Inc., Rahway, New Jersey, USA) angekündigt, um die Machbarkeit der Einrichtung eines Logistikzentrums im HELM-Cluster (Health, Endurance, Longevity, and Medicine) in Abu Dhabi zu prüfen.

Vorbehaltlich des Abschlusses der Umsetzungsmaßnahmen und der erforderlichen Genehmigungen wird erwartet, dass , das regionale MSD-Zentrum, den Vertrieb eines breiten Produktportfolios in einer Reihe von regionalen Märkten unterstützen wird. Neben der Stärkung der Widerstandsfähigkeit regionaler Lieferketten soll das Zentrum den Zugang zu innovativen Therapien verbessern und die Infrastruktur schaffen, die erforderlich ist, um die Kommerzialisierung und den Ausbau von Gesundheitsinnovationen der nächsten Generation in der gesamten Region zu unterstützen.
I. E. Dr. Noura Khamis Al Ghaithi, Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, erklärte: „Wissenschaftliche Durchbrüche folgen schneller aufeinander als je zuvor, doch ihre Fähigkeit, das Leben der Menschen zu verbessern, hängt letztendlich davon ab, wie schnell und sicher sie die Patienten erreichen, die sie benötigen. Abu Dhabi hat ein vollständig integriertes Modell für intelligente Lebenswissenschaften geschaffen, das Spitzenforschung, Bevölkerungsgenomik, widerstandsfähige Infrastruktur und Vertriebswege von Weltklasse in einem einzigen vernetzten Ökosystem miteinander verbindet. Die Absicht von MSD, seinen regionalen Standort in Abu Dhabi zu errichten, spiegelt die Stärke dieses Umfelds und die Rolle des Emirats als vertrauenswürdiger Partner für weltweit führende Unternehmen im Gesundheitswesen wider. Für Patienten in der gesamten Region rückt durch diesen Meilenstein der Zugang zu lebensrettenden Therapien näher. Für die Welt unterstreicht dies die Bereitschaft Abu Dhabis, Innovationen im Gesundheitswesen auszuweiten und weltweit Wirkung zu entfalten."
Die Zusammenarbeit verdeutlicht die Übereinstimmung zwischen den förderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen in Abu Dhabi und den strategischen Anforderungen globaler Partner, die darauf abzielen, Schwachstellen in der Lieferkette zu beseitigen. Durch diese Allianz erhält MSD direkten Zugang zu einem gut vernetzten, hochmodernen Vertriebsnetzwerk und festigt damit die Rolle des Emirats als sicherer regionaler Einführungsmarkt für medizinische Lösungen der nächsten Generation.
Ashraf Mallak, Geschäftsführer von MSD für die Golfstaaten, Libyen und Ägypten, erklärte unter: „Diese geplante Zusammenarbeit spiegelt unser gemeinsames Bestreben wider, die Gesundheitssysteme in der gesamten Region zu stärken. Durch die Kombination der weltweiten Expertise von MSD mit dem fortschrittlichen Ökosystem von Abu Dhabi wollen wir die Widerstandsfähigkeit stärken und den Weg der Innovationen zu den Patienten verbessern."
Die Ankündigung ist Teil der Teilnahme Abu Dhabis an der BIO International Convention 2026, auf der das Emirat sein intelligentes Ökosystem im Bereich der Lebenswissenschaften sowie seine Partnerschaften in den Bereichen Genomik, Genbearbeitung, KI-gestützte Gesundheitsinnovationen, fortschrittliche Therapeutika und seltene Krankheiten vorstellt.
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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.