Hindustan Aeronautics Limited wählt Aitech für vertrauenswürdige Avionik-Computertechnologie und langfristige Programmunterstützung
BENGALURU, Indien, 19. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Aitech, ein führender Anbieter von robusten eingebetteten Computerlösungen für die Luft- und Raumfahrt und das Verteidigungswesen, gab heute einen Produktionsvertrag im Wert von 63 Millionen US-Dollar mit Hindustan Aeronautics Limited (HAL), Indien, über die Lieferung von einsatzkritischen Avionik-Computerlösungen für das indische Light Combat Helicopter (LCH) Programm bekannt. Der Folgeauftrag umfasst Avioniksysteme für 156 Hubschrauber und sichert die langfristige Produktion und Instandhaltung des Display Mission Computer (DMC) und der zugehörigen Flugsysteme in den nächsten fünf bis sechs Jahren.

Damit wird eine Beziehung fortgesetzt, die 2011 begann, als HAL die Entwicklung einer Avionik-Architektur der nächsten Generation einleitete. Dabei handelt es sich um eine hochleistungsfähige, robuste Computerlösung, die anspruchsvolle Echtzeit-Avionikanwendungen, fortschrittliche Grafiken, deterministische Kommunikation und lange Betriebszeiten unterstützt. Aitech, das schon früh im Programm ausgewählt wurde, hat einen CompactPCI-basierten Einplatinencomputer und eine Grafiklösung speziell für die Anzeige von Drehflüglern und die Missionsverarbeitung entwickelt und angepasst. Anstatt ein handelsübliches Produkt anzubieten, arbeitete Aitech eng mit den HAL-Ingenieuren zusammen, um eine von COTS abgeleitete Architektur zu modifizieren und zu qualifizieren, wobei spezielle PMC-Module und avionikspezifische Schnittstellen integriert wurden, um die Anforderungen des Hubschraubers zu erfüllen.
Während HAL seine Missions- und Flugsoftware entwickelte, bot Aitech praktische technische Unterstützung, Zusammenarbeit vor Ort und nachhaltige Fertigung für Flugtests und Zertifizierungsaktivitäten. Die Stärke des erneuerten Vertrags liegt nicht nur in der bewährten Technologie, sondern auch in einer langfristig angelegten Partnerschaft.
Die LCH-Avioniksuite von HAL, einschließlich des Display Mission Computer und des Automatic Flight Control Computer, ist eines der bisher fortschrittlichsten Hubschrauber-Elektronikprogramme Indiens. Die Systeme basieren auf doppelt redundanten SBC-Architekturen, Echtzeitverarbeitung und robuster Datenverarbeitung zur Unterstützung von Missionsvisualisierung, Flugsteuerung und Situationsbewusstsein in anspruchsvollen Einsatzumgebungen.
Die Entscheidung von HAL, mit Aitech zusammenzuarbeiten, basierte auf den folgenden Schlüsselfaktoren:
Seit über vier Jahrzehnten entwickelt Aitech Lösungen und Systeme, die komplexe Probleme für militärische Anwendungen zu Wasser, zu Lande, in der Luft und im Weltraum lösen. Dieser jüngste Vertrag unterstreicht die kontinuierliche Unterstützung von Aitech, um den Bedarf von HAL an einem langfristigen Avionik-Computing-Partner zu decken, der nicht nur Leistung, sondern auch Kontinuität bietet - eine entscheidende Voraussetzung für komplexe Luft- und Raumfahrtplattformen.
„HAL hat sich für Aitech entschieden, weil wir von Beginn des Projekts an innovative Lösungen angeboten haben und bis zum heutigen Tag an jedem Schritt beteiligt waren", sagte Gil Botton, Vice President und Leiter der Geschäftsentwicklung von Aitech SEA und EMEA. „Wir haben eine Schlüsselrolle bei HALs erstem Erfolg gespielt, indem wir technisches Wissen, Computerkompetenz und Fertigungsdisziplin eingebracht haben, um die Avioniksysteme nicht nur über Jahre, sondern über Jahrzehnte zu unterstützen."
Informationen zu Aitech
Aitech ist der weltweit erste unabhängige Innovator im Bereich offener COTS/MOTS-Systeme und bietet robuste Platinen und Subsysteme an, die als Bausteine für integrierte Computer- und Netzwerklösungen dienen. Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung bietet Aitech einsatzbewährte, individuell anpassbare Lösungen für den Einsatz zu Wasser, zu Lande, in der Luft und im Weltraum. Zu den Kunden zählen Airbus, BAE Systems, Boeing, Hindustan Aeronautics Limited (HAL), Israel Aerospace Industries (IAI), Larsen & Toubro Limited (L&T), Leonardo, Lockheed Martin, die NASA, Northrop Grumman, Rafael und Virgin Galactic.
Aitech hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit zuverlässigen und kosteneffizienten eingebetteten Systemen, die für anspruchsvollste Einsätze entwickelt wurden, eine bessere Zukunft zu gestalten. Weitere Informationen finden Sie auf www.aitechsystems.com.
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Eine große Mehrheit der Bundesbürger stellt sich laut einer neuen Erhebung gegen mögliche Einschnitte bei den Leistungen der Pflegeversicherung. 77 Prozent der erwachsenen Bevölkerung halten es für überhaupt oder eher nicht akzeptabel, den Zugang zu Pflegegraden zu erschweren. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des Sozialverbands VdK hervor, die Mitte April unter mehr als 2.300 Menschen durchgeführt wurde.
Die Befragten reagierten insbesondere sensibel auf Vorschläge, die Einstufung in einen höheren Pflegegrad zu verschärfen: 72 Prozent lehnen dies ab. Auch Kürzungen bei den Leistungen im niedrigsten Pflegegrad stoßen auf deutliche Vorbehalte. 71 Prozent bewerten eine Reduzierung der Leistungen in Pflegegrad 1 als überhaupt oder eher nicht akzeptabel. Nach Einschätzung des VdK könnten hiervon etwa Zuschüsse für den Hausnotruf oder für Pflegehilfsmittel betroffen sein. 55 Prozent äußerten sich zudem ablehnend zu möglichen Zusammenfassungen und Deckelungen von Leistungen.
Die Diskussion über die künftige Finanzierung der Pflegeversicherung läuft vor dem Hintergrund spürbarer Haushaltszwänge. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte bereits im Dezember Reformoptionen skizziert. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verwies damals auf begrenzte Mittel, die zielgerichteter eingesetzt werden müssten, und kündigte eine grundlegende Finanzreform der Pflegeversicherung bis Ende 2026 an. Die bestehenden Leistungen sollen dabei nach ihren Worten kritisch überprüft werden.
Im April stellte Warken Pläne für eine Pflegereform für Mitte Mai in Aussicht. Nach ihren Angaben klafft allein im kommenden Jahr eine Finanzierungslücke von sechs Milliarden Euro in der Pflegeversicherung. Die Ministerin betonte zugleich, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht allein lassen zu wollen. Parallel dazu hatte das Bundeskabinett erst kürzlich Gesetzesplänen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung zugestimmt, die für gesetzlich Versicherte höhere Zuzahlungen und Leistungseinschnitte vorsehen – ein Signal, dass der finanzielle Spielraum im Gesundheitswesen insgesamt enger wird.