SHANGHAI, 2. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Das weltweit führende chinesische Juwelierhaus Chow Tai Fook hat mit einer Ausstellung in Shanghai die Haute-Joaillerie-Kollektion Chinese Couture vorgestellt, die die Geschichte der chinesischen Kleidung im Wandel der Zeit erzählt. Nach „Timeless Harmony" im letzten Jahr widmet sich die diesjährige Ausstellung traditionellen Elementen der Schneiderkunst: Seidenfäden, Kordeln, Bänder, Knopfknoten und Wolkenkragen. Durch akribische Handwerkskunst werden diese Elemente in eine neue Haute-Joaillerie-Kollektion umgesetzt, die neben historischen Meisterwerken aus Gold und seltenen Edelsteinen präsentiert wird.

Die Kollektion wird von Nicholas Lieou, Kreativdirektor für Haute Joaillerie, geleitet. Lieou, der in Hongkong geboren wurde und seine Ausbildung in Großbritannien und den USA absolvierte, bringt eine multikulturelle Perspektive und umfassende Erfahrung im internationalen Luxusschmuckbereich in seine Designvision ein.
Die Ausstellung präsentiert sich als immersive Reise durch die Motive, Materialien und Texturen der chinesischen Kleidung. Die Reise beginnt mit Jade Ombre, das die langjährige Bedeutung von Fei Cui als spirituelles Material in der chinesischen Zivilisation widerspiegelt. Button Knot konzentriert sich auf eines der raffiniertesten Details der chinesischen Kleidung. Der Knopfknoten ist mehr als nur ein funktionaler Verschluss – durch seine ineinander verschlungenen Schlaufen verkörpert er die Ideen von Verbindung und Zurückhaltung. Yun bezieht seine Inspiration vom Wolkenkragen, einem kulturellen Symbol, das den Himmel und ein poetisches Landschaftsgefühl heraufbeschwört. Cord (Kordel) und Ribbon (Band) kehren zu den Ursprüngen der chinesischen Textilkultur zurück. Cord fängt die Bewegung und Kraft eines einzelnen, gedrehten Strangs ein, wobei Diamanten auf jeder Oberfläche das Licht einfangen. Ribbon nutzt 22-karätiges Gold, eine satinartige Textur und orientalische Filigranarbeit, um die Weichheit von Seide zu evozieren, während Diamanten und Perlen für Wärme sorgen.
Beim Galadinner beehrten Sonia Cheng, stellvertretende Vorsitzende; Kent Wong, Geschäftsführer; die globale Markenbotschafterin Yang Yang sowie die besonderen Gäste George Lam und Sally Yeh die Veranstaltung. Im Rahmen der High-Jewellery-Vorführung wurde die aufstrebende chinesische Designerin Chen Yayi und ihre gleichnamige Marke YAYI vorgestellt.
Vor dem Hintergrund der funkelnden Lichter des Huangpu-Flusses übertrug die Ausstellung Chinese Couture High Jewellery die Schönheit der chinesischen Kleidung in die Welt des Schmucks, übersetzte traditionelles Erbe in zeitgenössische Kreationen und brachte chinesischen Schmuck auf die globale Bühne.
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.