BRÜSSEL, 20. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Contemporary Nebula Technology Energy (CNTE), ein globaler Anbieter integrierter Energiespeicherlösungen, an dem CATL beteiligt ist, hat die Inbetriebnahme eines 1,725 MW/4,07 MWh großen Energiespeicherprojekts für Gewerbe und Industrie (C&I) in Belgien erfolgreich abgeschlossen.
Das Projekt befindet sich in einem örtlichen Industriepark und nutzt das containerisierte Energiespeichersystem STAR-T von CNTE, das mit Batteriezellen von CATL betrieben wird und ein zuverlässiges und effizientes Energiemanagement für industrielle Anwendungen bietet.

Da Energiepreise und Netzbelastungen die europäische Industrie weiterhin vor Herausforderungen stellen, soll das belgische ESS-Projekt dem Kunden helfen, seine betriebliche Effizienz durch Lastspitzenabdeckung, Energiehandel und optimierte Strategien zur Energiezusammenarbeit zu verbessern. Durch die Senkung der Stromkosten und die Steigerung der Energieflexibilität unterstützt das System die langfristigen Nachhaltigkeits- und Energiewendeziele des Kunden.
Die Implementierung unterstreicht die wachsende Präsenz von CNTE auf dem europäischen Energiespeichermarkt und verdeutlicht die steigende Nachfrage nach flexiblen, leistungsstarken C&I-ESS-Lösungen in der gesamten Region.
Das containerisierte ESS-System STAR-T vereint fortschrittliche Batterietechnologie, intelligentes Energiemanagement und hohe Sicherheitsstandards, um eine stabile Systemleistung unter komplexen industriellen Betriebsbedingungen zu gewährleisten. Mit einer skalierbaren Architektur und lokaler Projektunterstützung bietet CNTE weiterhin maßgeschneiderte Lösungen für gewerbliche und industrielle Kunden weltweit an.
„Belgien ist ein wichtiger Markt im Rahmen der sich beschleunigenden Energiewende in Europa", so CNTE. „Wir werden die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern weiter stärken, um intelligentere und effizientere Energieökosysteme aufzubauen und gleichzeitig Kunden dabei zu unterstützen, mehr Energieunabhängigkeit und Nachhaltigkeit zu erreichen."

Während Europa die Integration erneuerbarer Energien und die Dekarbonisierung der Industrie weiter vorantreibt, bleibt CNTE dem Ziel verpflichtet, innovative ESS-Technologien bereitzustellen, die eine sauberere, intelligentere und widerstandsfähigere Energieinfrastruktur ermöglichen.
CNTE wird außerdem vom 23. bis 25. Juni auf der The smarter E Europe / Intersolar Europe 2026 in München am Stand C2.450 vertreten sein, wo das Unternehmen seine neuesten Innovationen im Bereich Energiespeicherung vorstellen und Kontakte zu globalen Partnern aus der gesamten Branche der erneuerbaren Energien knüpfen wird.
Informationen zu CNTE
Das von CATL finanzierte Unternehmen CNTE ist auf integrierte Energiespeicherlösungen spezialisiert und bietet Forschung und Entwicklung, intelligente Fertigung, weltweiten Vertrieb sowie lokalen Service an. Dank strenger Qualitätskontrollen und standardisierter Lieferungen bietet CNTE hochsichere und hocheffiziente Systeme, die die globale Energiewende vorantreiben.
Weitere Informationen finden Sie auf: CNTE BESS Hersteller | Batterie-Energiespeichersysteme
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Thyssenkrupp zieht beim geplanten Verkauf seiner Stahlsparte an den indischen Konkurrenten Jindal vorerst die Reißleine. Beide Unternehmen haben vereinbart, die seit September laufenden Gespräche auszusetzen. Nach Angaben des Essener Industriekonzerns soll die Neuaufstellung von Thyssenkrupp Steel nun aus eigener Kraft konsequent weiterverfolgt werden. Konzernchef Miguel López betonte, die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung des Geschäfts seien „so gut wie lange nicht mehr“.
Im Hintergrund steht ein deutlicher Stimmungsumschwung im europäischen Stahlsektor. Thyssenkrupp verweist auf „große Fortschritte bei der Neuausrichtung“ des Segments und ein deutlich verbessertes Umfeld. Die Europäische Union habe die Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie stärker gegen globale Überkapazitäten und Dumping abzuschirmen. Zudem will Brüssel die Umstellung auf eine klimafreundliche Stahlproduktion weiter unterstützen.
Auch operativ hat sich die Lage bei Thyssenkrupp Steel zuletzt aufgehellt. Die Sparte, historischer Kern des Ruhrkonzerns, legte im laufenden Geschäft zu. Parallel läuft jedoch ein tiefgreifender Umbau: Zur Sanierung des Bereichs sollen in den kommenden Jahren bis zu 11.000 der rund 26.000 Stellen gestrichen oder ausgelagert werden. López hatte bereits zuvor erklärt, je erfolgreicher die Neuausrichtung umgesetzt werde, desto attraktiver werde das Stahlgeschäft für Kapitalmarkt und Investoren – „ob mit oder ohne Jindal“.
Der vorläufige Verkaufsstopp bedeutet keinen endgültigen Verbleib der Stahlsparte im Konzern. Mittelfristig hält Thyssenkrupp an dem Ziel fest, sich vom Stahlgeschäft zu trennen. Gewerkschaften wie die IG Metall drängen derweil auf Klarheit und fordern ein Ende der Verkaufsüberlegungen ohne „Hintertür“. Sie verlangen Gespräche über ein Modell, mit dem sich der Stahlbereich eigenständig und aus eigener Kraft verselbstständigen könnte. Während frühere Versuche für einen Verkauf, ein Joint Venture oder einen Börsengang gescheitert sind, setzt das Management nun darauf, den Wert des Bereichs vor einem möglichen nächsten Schritt weiter zu steigern.