TOKIO, 18. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Colt Data Centre Services (Colt DCS), ein globaler Anbieter von KI-fähigen Hyperscale- und Großunternehmensrechenzentren, gab heute die Ernennung von Fumi Takei zur Vice President und Head of Japan bekannt. In dieser Funktion wird Fumi Takei das strategische Wachstum von Colt DCS in Japan vorantreiben und die Präsenz des Unternehmens in einem seiner wichtigsten globalen Märkte stärken.

Colt DCS betreibt derzeit in Japan eine IT-Kapazität von 134 MW, weitere 200 MW befinden sich in der Entwicklung.
Als Vice President und Head of Japan wird Fumi Takei für die Abstimmung der globalen Funktionen von Colt DCS verantwortlich sein und gleichzeitig die Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern, Regulierungsbehörden und Branchenakteuren im gesamten japanischen Ökosystem der digitalen Infrastruktur leiten.
Japan ist ein strategisch wichtiger Markt für Colt DCS, und die Rolle des Vice President und Head of Japan ist von zentraler Bedeutung für die erfolgreiche lokale Umsetzung der globalen Strategie des Unternehmens.
Fumi Takei verfügt über mehr als 18 Jahre Erfahrung in den Bereichen Immobilieninvestitionen, Infrastruktur und Kapitalmärkte und blickt auf eine Karriere bei globalen Investmentfirmen und digitalen Infrastrukturplattformen zurück. Diese umfassende Branchenexpertise und seine Erfahrung in komplexen internationalen Organisationen werden maßgeblich zur weiteren Expansion von Colt DCS in Japan beitragen.
„Wir freuen uns sehr, Fumi Takei als Vice President und Head of Japan in dieser entscheidenden Phase für Colt DCS begrüßen zu dürfen", sagte Quy Nguyen, amtierender CEO und Chief Sales Officer. „Japan spielt eine zentrale Rolle in unserer globalen Plattform, insbesondere da wir weiterhin in Einrichtungen investieren, die KI-Infrastruktur unterstützen. Diese Position wird entscheidend dazu beitragen, unsere Strategie voranzutreiben und das Wachstum unseres Rechenzentrumsportfolios im ganzen Land zu beschleunigen."
Über Colt DCS
Wir planen, bauen und betreiben Rechenzentren für globale Hyperscaler und Großunternehmen.
Unser globales Portfolio umfasst 15 betriebsbereite Rechenzentren. Zwölf weitere Standorte in neun Städten in Großbritannien, Europa und der APAC-Region befinden sich derzeit in der Entwicklung.
Wir ermöglichen unseren Kunden eine effektive Wachstumsplanung und bieten ihnen gleichzeitig Sicherheit. Wir stellen eine sichere, ausfallsichere und optimal vernetzte Infrastruktur mit geplantem Kapazitätsausbau bereit. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Rechenzentrumsbranche verfolgen wir die Vision, der vertrauenswürdigste und kundenorientierteste Rechenzentrumsbetreiber am Markt zu sein.
Wir stellen die Umwelt in den Mittelpunkt unseres Handelns und betrachten dies als unsere grundlegende Verantwortung gegenüber unserem Planeten. Deshalb übernehmen wir Verantwortung für die Reduzierung unserer globalen Umweltauswirkungen und machen Nachhaltigkeit zu einem zentralen strategischen Treiber. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsplanung hat Colt DCS umfassende kurz- und langfristige wissenschaftsbasierte Ziele (Science Based Targets, SBTi) festgelegt, um unsere Emissionen gemäß dem aktuellen Netto-Null-Standard der SBTi zu senken.
https://www.coltdatacentres.net/de-DE
Foto: https://mma.prnewswire.com/media/2980306/Colt_DCS_Fumi_Takei.jpg
Logo: https://mma.prnewswire.com/media/2680784/5971161/Colt_DCS_Logo.jpg

View original content:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/colt-dcs-ernennt-fumi-takei-zur-vice-president-und-head-of-japan-302772542.html
In Thüringen ist ein großangelegtes Forschungsprojekt zur nächsten Generation der Nanostrukturierung gestartet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena entwickeln gemeinsam eine Hochpräzisionsmaschine, die Nanostrukturen auf Flächen von bis zu einem Quadratmeter erzeugen und vermessen soll. Die geplante 3D-Nanolithographie- und Nanomessmaschine (3D-NLM) soll dabei eine Positionierungsgenauigkeit erreichen, die kleiner ist als ein Atom. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt die erste Projektphase bis 2027 im Rahmen des Programms „Neue Geräte für die Forschung“ mit vier Millionen Euro.
Mit dem Vorhaben zielt das Konsortium auf eine Größenordnung, die bestehende Anlagen deutlich übertrifft. Bisher lassen sich hochpräzise Nanostrukturen auf photonischen Bauteilen nach Angaben der Projektbeteiligten nur bis zu einem Durchmesser von etwa 30 Zentimetern zuverlässig herstellen. Die neue Anlage soll Bearbeitungen und Messungen von Bauteilen mit Kantenlängen von bis zu einem Meter ermöglichen – und damit eine mehr als dreifache Vergrößerung der nutzbaren Fläche erschließen. Die Entwicklungsarbeiten an der Maschine sind angelaufen; das Gesamtprojekt ist in drei Phasen bis 2032 angelegt.
Nanostrukturen gelten seit rund zwei Jahrzehnten als Schlüsseltechnologie, weil sie Licht gezielt beeinflussen können, indem sie dessen Wellenlänge und Ausbreitung steuern. Solche Strukturen finden sich bereits heute in großflächigen Bauteilen, etwa in Displays moderner Fernsehgeräte, die auf Nanotechnologie basieren. Nach Einschätzung der Forscherinnen und Forscher reicht die Genauigkeit bestehender industrieller Lösungen jedoch nicht aus, um künftige Anforderungen in zentralen wissenschaftlichen und technologischen Anwendungsfeldern zu erfüllen.
Die in Thüringen entstehende 3D-NLM soll genau diese Lücke adressieren. Perspektivisch könnte die Maschine zur Fertigung und Charakterisierung elektronischer und photonischer Schaltkreise ebenso eingesetzt werden wie zur Herstellung von Hochleistungsoptiken für die Erdbeobachtung. Auch in der Energieforschung sehen die Projektpartner potenzielle Einsatzfelder. Durch die Kombination aus großflächiger Bearbeitung und atomnaher Präzision erhoffen sich die Beteiligten einen technologischen Sprung, der sowohl der Grundlagenforschung als auch der Entwicklung neuer Komponenten in der Optik- und Elektronikindustrie zugutekommen könnte.