Conow stellt die Lyra-Serie in Deutschland vor und definiert damit die Solarstromspeicherung auf dem Balkon als KI-integrierte Energieinfrastruktur für Privathaushalte neu

16.06.2026

Mithilfe von AirMesh™ und der Conow Energy Intelligence Platform verwandelt Lyra die Solarstromspeicherung auf dem Balkon in ein skalierbares, intelligentes und sich selbst optimierendes Energiesystem für Privathaushalte

DÜSSELDORF, Deutschland, 16. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Da sich der deutsche Energiemarkt mit großen Schritten auf das Zeitalter der KI-gestützten autonomen Energieversorgung zubewegt, reicht herkömmliche Speicherhardware nicht mehr aus, um den wachsenden Bedarf an echter Energieautarkie für Privathaushalte zu decken. Conow ist eine KI-native Marke für digitale Energie-Ökosysteme, die auf der globalen AIoT-Infrastruktur von Tuya (NYSE: TUYA) basiert und sich zum Ziel gesetzt hat, das deutsche Energieversorgungssystem für Privathaushalte grundlegend neu zu definieren und es von isolierten „Hardwaregeräten" zu einem intelligenten „autonomen Energienetzwerk" zu entwickeln.

Home Energy, Reimagined

Als Zeichen dieses Paradigmenwechsels führt Conow die Lyra-Serie (Lyra 2500 Pro & Lyra 2500 AC) auf dem deutschen Markt ein – den ersten Plug-and-Play-Einstieg in eine neue Kategorie der Hausenergie: ein selbstoptimierendes, drahtloses und ertragsfähiges Ökosystem, das darauf ausgelegt ist, Energieunabhängigkeit für jeden Haushalt zugänglich zu machen, von Wohnungen bis hin zu Villen.

Deutschland ist Europas fortschrittlichster Markt für dezentrale Energie. Doch komplexe Installation, mangelnde Skalierbarkeit und unintelligente Speichersysteme versperren nach wie vor den Weg zu echter Energieunabhängigkeit. Dies macht Deutschland zu einem idealen Einführungsmarkt für intelligente Energie-Heimsysteme, die dezentrale Energieanlagen optimieren, automatisieren und monetarisieren können.

Drahtlose Energienetzwerke für echte Flexibilität im Haushalt

Lyra ist Conows erstes Einstiegsprodukt für Energieautarkie im Haushalt auf dem deutschen Markt und senkt die Einstiegshürde, sodass jeder Haushalt problemlos über einen eigenen intelligenten Energiemanager verfügen kann.

Lyra 2500 Pro ist für den Einsatz auf dem gesamten Balkon oder im ganzen Haus konzipiert und bietet hohe PV-Eingangsleistung, Multi-MPPT, stärkere Ausgangsleistung und Skalierbarkeit. Lyra 2500 AC hingegen ist als leichtgewichtiges, wechselstromgekoppeltes Upgrade für bestehende PV-Anlagen konzipiert: einfach nachzurüsten, kein Austausch der Anlage erforderlich.

Die von Conow entwickelte AirMesh™-Technologie ermöglicht die drahtlose Parallelschaltung und koordinierte Steuerung von bis zu 10 Lyra-Einheiten oder kompatiblen Energiespeichergeräten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Parallelsystemen mit mehreren Einheiten, die eine komplexe Verkabelung, ein EMS von Drittanbietern und eine professionelle Installation erfordern, reduziert AirMesh™ die Komplexität der Installation erheblich.

Mit AirMesh™ kann jede Lyra-Einheit in der Nähe kritischer Haushaltslasten wie Kühlschränken, Heimbüros oder medizinischen Geräten eingesetzt werden und bietet so flexible Notstromversorgung dort, wo sie am dringendsten benötigt wird. Die Technologie bietet Plug-and-Play-Bereitstellung, automatische Phasenfolgeanpassung und drahtlose koordinierte Steuerung.

Die KI-Plattform hinter der Energieintelligenz für Privathaushalte

Das Herzstück von Conows KI-basiertem Energieökosystem ist Conow X, auch bekannt als die Conow Energy Intelligence Platform. Dabei handelt es sich um eine übergeordnete KI-Orchestrierungs-Engine, die für fortschrittliche Energieoptimierung, dynamisches Tarifmanagement, PV-Prognosen und die nahtlose Koordination von Wärmepumpen, EV-Ladegeräten und Smart-Home-Geräten zuständig ist. Während Lyra als zugänglicher Einstiegspunkt in die Energieautonomie dient, fungiert Conow X als intelligente Plattform, die es Haushalten ermöglicht, ihren Energieverbrauch zu überwachen, zu optimieren und schließlich zu monetarisieren.

Conow X bietet fünf KI-Funktionen, die von Einsparungen bis zu Erträgen und von Speicherhardware bis zur autonomen Teilnahme am Energiemarkt reichen. Darunter bietet AI Insight Echtzeit-Einblick in Energieflüsse. AI Saving optimiert den Verbrauch und senkt die Stromkosten. Darüber hinaus eröffnet AI Earning die zukünftige Teilnahme an Energieflexibilitätsmärkten und ermöglicht es Haushalten, ihre dezentralen Energieanlagen in eine passive Einkommensquelle zu verwandeln.

„Die Zukunft der Haushaltsenergie wird nicht dadurch bestimmt, wie viel Strom eine Batterie speichern kann, sondern dadurch, wie intelligent diese Energie verwaltet werden kann", sagte Daisy Yang, Vice President of Product bei Conow.

„Mit Lyra und der Conow Energy Intelligence Platform machen wir Energieautonomie für jeden Haushalt zugänglich. Unsere Vision ist es, die Energieversorgung im Haushalt von einem System, das lediglich Strom spart, in ein System zu verwandeln, das kontinuierlich optimiert, automatisiert und Mehrwert für die Nutzer schafft", fügte Daisy Yang hinzu.

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/conow-stellt-die-lyra-serie-in-deutschland-vor-und-definiert-damit-die-solarstromspeicherung-auf-dem-balkon-als-ki-integrierte-energieinfrastruktur-fur-privathaushalte-neu-302801431.html

Other news

Streit um unbegrenzte Datentarife: Oberverwaltungsgericht kassiert Kölner Urteil

15.06.2026

Im Streit um die Behandlung sogenannter Heavy User im Mobilfunk hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) die Bundesnetzagentur vorläufig in die Schranken gewiesen. Die Bonner Aufsichtsbehörde hatte einem bundesweit tätigen Mobilfunkanbieter untersagt, Kunden mit unbegrenztem oder sehr großem Datenvolumen bei überlasteten Funkzellen mit geringerer Priorität zu bedienen. Diese Form der sogenannten Depriorisierung darf nach der einstweiligen OVG-Entscheidung vorerst weiter angewendet werden. Der Beschluss im Eilverfahren ist nicht anfechtbar.

Nach Auffassung des 13. Senats ist derzeit offen, ob die entsprechende Vertragsklausel des Anbieters mit europäischem Recht vereinbar ist. Im Kern geht es um die Frage, ob eine nachrangige Behandlung von Vielnutzern eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung von Kunden darstellt. Bevor in der Hauptsache entschieden wird, will das OVG Münster den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um eine Vorabentscheidung bitten. Damit wird der Konflikt um Datenpriorisierung und Netzmanagement auf die europäische Ebene verlagert.

Gegenstand des Verfahrens ist insbesondere, ob der Datentransport datenintensiver Anwendungen wie hochauflösendem Videostreaming während einer Netzüberlastung eingeschränkt oder verlangsamt werden darf. Der betroffene Mobilfunkanbieter sieht dies in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, um Kapazitäten in ausgelasteten Funkzellen zu steuern. Die Bundesnetzagentur hatte angeordnet, dass diese Klausel nicht umgesetzt werden darf und damit faktisch einen Riegel vor entsprechende Maßnahmen gegen Heavy User geschoben.

In der Vorinstanz hatte sich die Bundesnetzagentur noch durchgesetzt: Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Position der Behörde bestätigt. Das OVG änderte diese Entscheidung nun (Az. 13 B 1232/25) und gab dem Anbieter im Eilverfahren Recht. Mit der geplanten Vorlage an den EuGH dürfte der Fall Signalwirkung für die Auslegung europäischer Vorgaben zur Gleichbehandlung von Internetverkehr und zu den Spielräumen der Netzbetreiber beim Umgang mit stark belasteten Mobilfunkzellen entfalten.