CTA kürt MY OVU zum Gewinner des Startup-Pitch-Wettbewerbs beim CEO Summit

24.06.2026

Polnisches Start-up auf dem Weg zur CES 2027 unterstreicht Innovationskraft in ganz Europa

ARLINGTON, Virginia, 24. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Consumer Technology Association (CTA)® gibt MY OVU als Gewinner des Startup-Pitch-Wettbewerbs beim CTA CEO Summit in Warschau bekannt. Fünf aufstrebende polnische Start-ups stellten einer Jury aus Investoren innovative Technologien und Geschäftslösungen vor. MY OVU erhält auf der CES® 2027 in Las Vegas eine kostenfreie Ausstellungsfläche im Eureka Park, der globalen Bühne für Start-ups.

MY OVU Logo

„Polens Start-up-Ökosystem bringt mutige Unternehmer hervor, die Technologien mit globalem Potenzial entwickeln", sagt Kinsey Fabrizio, Präsidentin und Geschäftsführerin der CTA. „Auf der CES 2026 hat die Polnische Agentur für Unternehmensentwicklung (PARP) dazu beigetragen, Innovationen aus dem Land im Eureka Park zu präsentieren, und wir freuen uns sehr, MY OVU auf der CES 2027 begrüßen zu dürfen – dort, wo schon heute die Zukunft zu sehen ist."

Eine dreiköpfige Jury, bestehend aus Zuzanna Kompowska (Inovo VC), Kris Palucki (OTB Ventures) und Paulina Brym-Ciuba (StartupHub Poland), bewertete die Teilnehmer hinsichtlich Innovation, Geschäftsstrategie, Marktpotenzial und Gesamtpräsentation. MY OVU stellte ein intelligentes Ovulationsthermometer vor, das Frauen unterstützen soll, die schwanger werden möchten, ihren Zyklus im Blick behalten oder sich in der Perimenopause befinden.

„Der Sieg beim Pitch-Wettbewerb beim CTA CEO Summit ist ein wichtiger Meilenstein für unser Team", sagt Aleksandra Staniszewska, Geschäftsführerin und Gründerin von MY OVU. „Die Möglichkeit, unsere Technologie führenden Wirtschaftsvertretern aus aller Welt vorzustellen und auf der CES 2027 auszustellen, wird uns dabei helfen, unsere internationale Bekanntheit zu steigern und die nächste Phase unseres Wachstums voranzutreiben."

Die CTA veranstaltet jährlich den CEO Summit, um Führungskräfte aus der globalen Technologiebranche zusammenzubringen und den Austausch über Innovation, Unternehmenstransformation sowie neue zukunftsprägende Trends zu fördern. Der Startup-Pitch-Wettbewerb beim CEO Summit unterstreicht das anhaltende Engagement der CTA, auf dem Weg zur CES aufstrebende Start-ups zu unterstützen und Innovationen in ganz Europa sichtbarer zu machen.

CTA wird diese Dynamik in Europa in diesem Herbst bei CES Tech Trends with FDDay, CES Unveiled Amsterdam und CES Unveiled Milan fortsetzen, wo sich führende Branchenvertreter, Innovatoren, Investoren, Regierungsvertreter und führende Medienvertreter aus der gesamten Region im Vorfeld der CES 2027 versammeln werden.

Besuchen Sie MY OVU vom 6. bis 9. Januar 2027 im Eureka Park während der CES.

Informationen zur CES®:

CES ist die wichtigste Technologiemesse der Welt – der Prüfstand für bahnbrechende Technologien und globale Innovatoren. Hier schließen die größten Marken der Welt Geschäfte ab und treffen neue Partner. Auf der Bühne haben die cleversten Innovatoren das Wort. Die CES, die von der Consumer Technology Association (CTA)® ausgerichtet und produziert wird, umfasst alle Aspekte des Technologiesektors. Die CES 2027 findet vom 6. bis 9. Januar in Las Vegas statt. Erfahren Sie mehr unter CES.tech und folgen Sie der CES auf Social Media.

Informationen zur Consumer Technology Association (CTA)®: 

Als Nordamerikas größter Technologiehandelsverband ist die CTA die Stimme im IT-Sektor. Unsere Mitglieder sind die weltweit führenden Innovatoren – von Start-ups bis hin zu globalen Marken – und tragen dazu bei, mehr als 17 Millionen Arbeitsplätze in den USA zu sichern. Die CTA ist Eigentümerin und Veranstalterin der CES® – des weltweit einflussreichsten Technologie-Events. Sie finden uns unter CTA.tech. Folgen Sie uns @CTAtech.

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.