CtrlS sichert sich eine Zusage in Höhe von 7.000 Crore Rupien von CPP Investments zum Ausbau der Rechenzentrumsinfrastruktur in Indien

18.06.2026

Bei einer Pre-Money-Bewertung von 44.914 Crore INR (6,6 Mrd. kanadische Dollar)

3.000 Crore INR (441 Millionen kanadische Dollar) des Erlöses sollen zur Gründung eines Joint Ventures verwendet werden

HYDERABAD, Indien, 18. Juni 2026 /PRNewswire/ -- CtrlS Datacenters Ltd. gab heute seine strategische Partnerschaft mit Canada Pension Plan Investment Board (CPP Investments) bekannt. CPP Investments wird bis zu 7.000 Crore INR (1 Milliarde kanadische Dollar) investieren, um das künftige Wachstum von CtrlS im schnell wachsenden indischen Sektor für digitale Infrastruktur zu finanzieren.

Im Rahmen der Partnerschaft wird CPP Investments 4.000 Crore INR (588 Millionen kanadische Dollar) investieren, um eine Beteiligung von 8,2 % an CtrlS zu erwerben, was das Vertrauen in die Marktführerschaft, die operative Exzellenz und die langfristigen Wachstumspläne des Unternehmens unterstreicht. Darüber hinaus werden CPP Investments und CtrlS ein Joint Venture gründen, um Hyperscale-Rechenzentrumskomplexe in ganz Indien zu entwickeln. CPP Investments hat bis zu 3.000 Crore INR (441 Millionen kanadische Dollar) für das Joint Venture zugesagt und wird einen Anteil von 48 % halten, während CtrlS 52 % übernehmen wird.

Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Entwicklung der Rechenzentrumsinfrastruktur der nächsten Generation zu beschleunigen, um der steigenden Nachfrage von Hyperscalern, Cloud-Diensten, KI-Anwendungen und Indiens rasant wachsender digitaler Wirtschaft nachzukommen.

Sridhar Pinnapureddy, Gründer und CEO von CtrlS Datacenters, kommentierte die Partnerschaft wie folgt: „Indiens KI-Moment ist nicht erst in Sicht, er ist bereits da. Die Signale der Nachfrage nach Hyperscalern, Cloud-Dienstleistern und Unternehmen sind klar und unmissverständlich. Im Laufe der Jahre hat sich CtrlS auf Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und langfristiges Wachstum konzentriert. Unsere Partnerschaft mit CPP Investments bekräftigt diese Werte. Gemeinsam erweitern wir nicht nur die Kapazitäten, sondern setzen auch den Maßstab für KI-fähige Infrastruktur in einem der weltweit bedeutendsten digitalen Märkte."

Sridhar fügte hinzu: „Diese Investition spiegelt das Vertrauen wider, das globale Investoren in die Führungsposition von CtrlS, seine Umsetzungsfähigkeiten und die bedeutenden Chancen, die vor uns liegen, setzen."

„Als einer der weltweit am schnellsten wachsenden digitalen Märkte stellt Indien eine wichtige Säule unserer globalen Rechenzentrumsstrategie dar", sagte Max Biagosch, Senior Managing Director und Global Head of Real Assets bei CPP Investments. „Die Nachfrage nach Rechenzentrumsinfrastruktur in Indien nimmt weiter zu, angetrieben durch die Expansion im Hyperscale-Bereich, ein starkes Wachstum des inländischen Cloud-Marktes und eine aufkommende KI-getriebene Nachfrage. Diese Partnerschaft mit CtrlS versetzt uns in die Lage, hochwertige Infrastruktur auszubauen und langfristigen Wert für die Anteilseigner und Begünstigten von CPP zu schaffen."

Biagosch fügte hinzu: „Diese Investition baut auf mehr als einem Jahrzehnt der Investitionstätigkeit in Indien und der Stärke unserer lokalen Plattform auf. Mit unserer etablierten Präsenz vor Ort konzentrieren wir uns weiterhin darauf, gemeinsam mit hochwertigen Partnern wie CtrlS zu investieren und unsere Projekte langfristig diszipliniert umzusetzen."

Seit seiner ersten Direktinvestition 2017 hat CPP Investments aktiv in den globalen Rechenzentrumssektor investiert und ein diversifiziertes Portfolio an Rechenzentrumsanlagen und Joint Ventures in wichtigen internationalen Knotenpunkten, darunter im asiatisch-pazifischen Raum, aufgebaut. CPP Investments tätigte 2009 seine erste Investition in Indien und eröffnete 2015 seine Niederlassung in Mumbai. Zum 31. März 2026 verfügte CPP Investments in Indien über ein Nettovermögen von über 1.850 Milliarden INR (27 Milliarden kanadische Dollar) und war damit einer der größten internationalen institutionellen Investoren des Landes.

Die Partnerschaft stärkt die Führungsposition von CtrlS im indischen Sektor für digitale Infrastruktur und unterstützt die kurzfristige Strategie des Unternehmens, nachhaltige Rechenzentrumskomplexe von Weltklasse in ganz Indien zu errichten. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von KI und Cloud-Lösungen hat sich CtrlS zum Ziel gesetzt, skalierbare, ausfallsichere und zukunftsfähige Infrastruktur für die nächste Wachstumsphase Indiens bereitzustellen.

Informationen zu CtrlS Datacenters

CtrlS Datacenters Ltd. wurde 2007 gegründet und betreibt 19 Rechenzentren in neun Schlüsselmärkten in Indien mit einer Kapazität von über 370 MW sowie Projekten mit einer Gesamtleistung von 4,4 GW, die sich in verschiedenen Umsetzungsphasen befinden. Das Unternehmen entwickelt die nächste Generation einer KI-fähigen Hyperscale-Infrastruktur, um Indiens rasant wachsende digitale Wirtschaft zu unterstützen, und ist dabei weiterhin führend bei der Einführung erneuerbarer Energien und nachhaltiger Praktiken im Rechenzentrumsbereich. CtrlS hat zudem Pläne zur Expansion in internationale Märkte im Nahen Osten und in Südostasien angekündigt, wobei Thailand als erster Auslandsmarkt dienen soll. Weitere Informationen finden Sie unter www.ctrls.com oder folgen Sie uns auf LinkedIn

 

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Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026

Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.