Daniel Hilkert übernimmt die Rolle des Chief Product Officer bei der zvoove Group

02.07.2026

MÜNCHEN, 2. Juli 2026 /PRNewswire/ -- zvoove, führender Anbieter von Software und KI-Lösungen für die Zeit-arbeits-, Sicherheits- und Reinigungsbranche, gibt heute bekannt, dass der bisherige Chief Commercial Officer Daniel Hilkert zusätzlich die Rolle des Chief Product Officer (CPO) übernimmt. In seiner erweiterten Funktion verbindet Hilkert kommerzielle Strategie und Produktentwicklung der Gruppe, um die KI-getriebene Wachstumsagenda von zvoove zu beschleunigen.

Daniel Hilkert CCO & CPO zvoove Group

 

zvoove Logo

Die Ernennung spiegelt wider, wie zvoove seinen Ansatz zur Wertschöpfung für Kunden grundlegend weiterentwickelt: Für jeden Euro, den ein Personaldienstleister oder Workforce-Unternehmen für Software ausgibt, investiert es typischerweise ein Vielfaches davon in die manuelle Arbeit drumherum – von Recruiting und Lohnabrechnung bis zu Einsatzplanung und Compliance. zvoove adressiert nun diese gesamte Gleichung: KI-Agenten, die diese Prozesse automatisieren, sowie Business Process Outsourcing (BPO)-Leistungen, die vollständig gemanagte Ergebnisse liefern. Gemeinsam eröffnen sie Kunden einen direkten Weg zu höheren Umsätzen und stärkeren Margen.

Als Chief Product Officer arbeitet Hilkert eng mit den CEOs von zvoove sowie den unternehmerischen Teams im „Club-of-Entrepreneurs"-Modell zusammen und stellt sicher, dass kommerzielle Erkenntnisse und Produktausrichtung sich gegenseitig verstärken. Sein Auftrag umfasst die strategische Steuerung des Portfolios mit Blick auf den Einsatz von KI-Agenten – mit dem Ziel, zvoove vom Tool-Anbieter zum Lieferanten messbarer Geschäftsergebnisse für seine 9.000 Kunden zu entwickeln.

„Das ist der bedeutendste Wachstumshebel, der vor uns liegt", sagt Oliver Muhr, CEO der zvoove Group. „Software hat historisch nur einen Bruchteil des Werts abgeschöpft, den sie erzeugt – KI verändert diese Gleichung grundlegend. Daniel verfügt über die kommerzielle Schärfe und den Produktinstinkt, um diesen Wandel in der gesamten Gruppe zu gestalten."

Daniel Hilkert, CPO der zvoove Group, ergänzt: „Wir befinden uns an einem Wendepunkt, an dem der Wert von KI in der Personaldienstleistung und beim Workforce-Management Realität wird. Der Wechsel von menschenbedienter Software hin zu KI-Agenten, die Ergebnisse liefern – einen Kandidaten vermitteln, eine Gehaltsabrechnung erstellen, einen Dienstplan erstellen – findet im Moment statt. Ich freue mich sehr darauf, diese Zukunft gemeinsam mit unseren Unternehmern und Produktteams zu gestalten."

Über die zvoove Group

Die zvoove Group ist der weltweit marktführende Anbieter von Software und KI-Lösungen für die Personaldienstleistungs-, Reinigungs- und Sicherheitsdienstleistungs-Branchen. Im dynamischen Ökosystem von Zeitarbeits-, Reinigungs- und privaten Sicherheitsfirmen, Arbeitnehmern und Unternehmen, digitalisiert und optimiert zvoove Prozesse für mehr Effizienz und Wettbewerbsvorteile. Durch die End-to-End-Digitalisierung für Dienstleister, mehr Jobangebote und Karrierechancen für Arbeitnehmer und zuverlässige Arbeitskräfte für Unternehmen verbessert die zvoove Group Arbeitswelten.

Mehr als 9.000 Kunden vertrauen der zvoove Group. Heute verwaltet zvoove über 3 Millionen Beschäftigte, 24 Milliarden Euro Jahreslohnvolumen und über 3 Millionen Bewerbungen pro Jahr über seine Plattform. zvoove beschäftigt über 1.000 Mitarbeitende an 28 Standorten in Europa und Lateinamerika. www.zvoove.com

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Medizin-Chips treiben Silicon Saxony in neue Wachstumsphase

15.06.2026

Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.

In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.

Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.