Führende Persönlichkeiten der internationalen Musikbranche geben Einblicke in die Branche, während Nachwuchskünstler des GMA37 glänzen
TAIPEI, 2. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Das Golden Melody Festival 2026 ist erfolgreich zu Ende gegangen. Als eine der wichtigsten B2B-Plattformen der Musikbranche im chinesischsprachigen Raum begrüßte das diesjährige Festival mehr als 50 Musikfachleute und Einkäufer aus Asien, Europa, Nord- und Südamerika sowie Australien und stärkte durch die GMA-Konferenz die Verbindungen zwischen der taiwanesischen Musikbranche und dem globalen Markt.

Auf der diesjährigen Konferenz sprachen international renommierte Referenten über Musikproduktion, globale Märkte und die Musikwirtschaft. Die US-amerikanische Musik-Supervisorin Brittany Whyte, bekannt für The Twilight Saga und The Hunger Games: Catching Fire sprach darüber, wie Musik die Identität von Film und Fernsehen prägt. Manuel ABUD, Geschäftsführer der Latin Recording Academy, ging auf den weltweiten Aufstieg der lateinamerikanischen Musik ein und betonte, dass emotionale Verbundenheit, Zusammenarbeit innerhalb der Branche und grenzüberschreitende Partnerschaften wichtiger seien als die Sprache, um ein internationales Publikum zu erreichen.
Das Festival begrüßte zudem 30 internationale Fachleute und Einkäufer aus mehr als 20 Ländern und Regionen – die größte Delegation in seiner Geschichte. Viele Teilnehmer, die zum ersten Mal dabei waren, lobten Taiwans lebendige Musikszene und bekundeten großes Interesse an einer zukünftigen Zusammenarbeit. Viele lobten das Festival und stellten fest, dass „die taiwanesische Popmusik eine starke lokale Identität besitzt. Es gibt hier viele herausragende Künstler und Labels, deren Musik das Publikum auf der ganzen Welt wirklich anspricht."

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung hielt Gurjeet Chima eine Rede. Sie ist globale Vizepräsidentin sowie Leiterin des Bereichs Internationale Märkte bei der Penske Media Corporation (PMC) – der Muttergesellschaft von Billboard. Sie erklärte: „Musik hat die Kraft, die Welt zu verbinden, und wir haben großes Vertrauen in das internationale Potenzial der Nachwuchskünstler der Golden Melody Awards", und bekräftigte dabei das Engagement von PMC und Billboard für die Erweiterung der globalen Möglichkeiten für taiwanesische Künstler.
Vom 24. bis 26. Juni präsentierte das GMA Showcase neun Künstlergruppen sowie Künstler aus Japan, Südkorea und Thailand. Ausgewählte Showcase-Acts werden ihre internationale Tour im Rahmen des GMA-Partnerschaftsprogramms fortsetzen und bei Sonik Philippines, Waves Vienna, sowie Iceland Airwaves auftreten, um taiwanesische Musik einem weltweiten Publikum näherzubringen.
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.