Die von der Natur inspirierte, nach hinten gewölbte EC-Plattform ermöglicht Energieeinsparungen von 8–12 % bei kurzen Lieferzeiten für Anwendungen in den Bereichen HLK, Rechenzentrumskühlung und Lüftungsgeräte
NINGBO, China, 6. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Ningbo Longwell Electric Technology Co., Ltd. (LONGWELL), ein führender Hersteller von EC-Lüftern und Anbieter von Luftförderlösungen, hat heute seine biomimetische EC-Lüfterplattform vorgestellt. Das von der Natur inspirierte Laufraddesign erreicht einen statischen Wirkungsgrad von 73–82 % und arbeitet dabei deutlich leiser als herkömmliche Lüfter. Es ist ideal für HLK-Erstausrüster, Hersteller von Lüftungsgeräten, Integratoren für die Kühlung von Rechenzentren sowie Ingenieure, die eine zuverlässige Alternative zu hochwertigen europäischen EC-Lüftern suchen, ohne ihre Anlagen neu konstruieren zu müssen.
Fortgeschrittenes biomimetisches Design
Das Herzstück der LWBE3G-Plattform ist ein biomimetisches, rückwärtsgekrümmtes EC-Laufrad, das den statischen Wirkungsgrad gegenüber herkömmlichen Konstruktionen um 5–8 Prozentpunkte verbessert und bei gleichem Luftdurchsatz Energieeinsparungen von 8–12 % ermöglicht. Es arbeitet um 4–6 dB(A) leiser, reduziert den hochfrequenten Geräuschanteil um mehr als 50 % und erweitert die Stall-Sicherheitsmarge um 25–30 %. Jedes Design wird durch eine hausinterne CFD-Analyse des gesamten Bauteils validiert. Die EC-Antriebe vereinen die Steuerungsprotokolle 0–10 V, PWM, Modbus RTU und BACnet MS/TP mit 12 Schutzfunktionen und einer L10-Lagerlebensdauer von 60.000 Stunden bei 40 °C.
Die Plattform verfügt über CE-, UL 507-, cUL- sowie ETL-Zertifizierungen und erfüllt zudem die RoHS-/REACH-Richtlinien sowie die Normen ISO 9001, 14001 und 45001 sowie EN 50155. Die Luftleistung wird gemäß AMCA 210 / ISO 5801 geprüft; die CRP-Registrierung ist derzeit im Gange.
In der Praxis bewährte Leistung
Im Rahmen eines europäischen Projekts zur Nachrüstung von Lüftungsgeräten im Jahr 2024 erzielte das Modell LWBE3G450-188PT-09 bei 8.660 m³/h und über 2.000 Pa eine Energieeinsparung von etwa 30 %. Das Modell LWBE3G560-188PT-01 lieferte 16.039 m³/h – und entsprach damit dem ebm-papst-Modell R3G560 der 16.000er-Klasse, sodass ein direkter 1:1-Austausch ohne Änderungen an der Luftkammer möglich war. Die Lieferzeiten betragen 1–3 Tage für Muster und 15–30 Tage für die Produktion, im Vergleich zu den für importierte Premium-EC-Lüfter üblichen 14–22 Wochen.
„Wir konkurrieren im Bereich der Laufradphysik, nicht nur beim Preis", sagte Bruce Li, Geschäftsführer von LONGWELL. „Wenn die Aerodynamik so effizient und so leise ist, wird die Umstellung zu einer einfachen technischen Entscheidung."
Informationen zu LONGWELL
Das 1990 gegründete Unternehmen LONGWELL mit Sitz in Yuyao, Ningbo, entwickelt und fertigt EC- und AC-Lüfter sowie Motoren und exportiert seine Produkte in mehr als 30 Länder. Weitere Informationen erhalten Sie unter longwellfans.com.
Die Leistungsdaten beziehen sich auf bestimmte Testbedingungen; die endgültige Auswahl sollte anhand des Betriebspunkts, der Spannung/Steuerung, der Montageart und der Projektvalidierung bestätigt werden. Der Verweis auf das Konkurrenzprodukt dient ausschließlich der Maßkompatibilität und bedeutet weder eine Zugehörigkeit noch eine Empfehlung.
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.