Die Pekinger Kunstsaison 2026 endet mit einem Besucherrekord

28.06.2026

PEKING, 28. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die „Beijing Art Season 2026" ging am 15. Juni nach fast einem Monat mit Ausstellungen, Foren, Aufführungen und öffentlichen Veranstaltungen in der ganzen Stadt zu Ende. Unter dem Motto „ Kunst versammelt sich in Peking, Harmonie umgibt alle"  brachte die „Art Season" Hunderte von Kulturinstitutionen aus mehr als 20 Ländern zusammen und präsentierte über 400 Veranstaltungen, die allein im 798 Art District 1,269 Millionen Besucher anzogen. Das Festival erzielte mehr als 7 Milliarden Medienkontakte und generierte einen Umsatz von über 10 Millionen RMB in den Bereichen Kultur, Gastgewerbe, Einzelhandel und Gastronomie.

798 Art District During Beijing Art Season

Eine der größten Errungenschaften des diesjährigen Festivals war die Verzahnung des primären Galeriemarkts und des sekundären Auktionsmarkts in Peking. Das „Gallery Weekend Beijing" feierte sein 10-jähriges Jubiläum mit 61 Ausstellungen und über 20 öffentlichen Veranstaltungen, während die „Beijing Dangdai Art Fair" 144 Aussteller aus 22 Ländern und 49 Städten zusammenbrachte. Zusammen mit vier Auktionshäusern, die einen Umsatz von fast 500 Millionen RMB erzielten, festigte die „Art Season" Pekings Position als einer der weltweit führenden Kunstmärkte weiter.

Der internationale Kulturaustausch war weiterhin ein prägendes Merkmal der Kunstsaison. Künstler und Institutionen aus mehr als 20 Ländern beteiligten sich mit Ausstellungen und öffentlichen Veranstaltungen, darunter eine Kinderkunstausstellung, die gemeinsam von der UNESCO, der CICC-Stiftung und der China Green Carbon Foundation initiiert wurde. Der Tag des kulturellen Austauschs zwischen China und Georgien, der gemeinsam vom Kunstbezirk 798, dem georgischen Kulturministerium und der georgischen Botschaft in China veranstaltet wurde, stand ganz im Zeichen des interkulturellen Dialogs, der durch Aufführungen und Ausstellungen gefördert wurde. Gleichzeitig besuchten hochrangige Kulturvertreter aus Brasilien den Kunstbezirk 798, um den kulturellen Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern.

Zum ersten Mal bezog die „Beijing Art Season" auch große staatliche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mit ein und dehnte damit den Kunstraum über die Mauern der Museen hinaus auf Innovationsparks, Geschäftsviertel und öffentliche Parks aus. Digitale Kunstinstallationen und Skulpturenprojekte im öffentlichen Raum verwandelten die Stadt in eine offene Kulturlandschaft und brachten die zeitgenössische Kunst näher an den Alltag heran. Neue Initiativen wie NFC-fähige Souvenir-Tickets und integrierte Kulturtourismusprogramme förderten die Beteiligung der Öffentlichkeit zusätzlich und trugen zu einer Ausweitung des Kulturkonsums bei.

Auf dieser Dynamik aufbauend wird der 798 Art District die Rolle Pekings als internationales Kulturzentrum weiter stärken, indem er globale künstlerische Ressourcen miteinander vernetzt, engere Verbindungen zwischen Kunst, Wirtschaft und Alltag fördert und neue Möglichkeiten für den internationalen Kulturaustausch und die Beteiligung der Öffentlichkeit schafft.

Weitere Informationen:

798 Art District

info@798-art.com.cn 

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Nach Bauverzögerung: Bahn öffnet Kernkorridor Hamburg–Berlin mit Einschränkungen

15.06.2026

Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.

Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.

Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.