LONDON, PARIS und BERLIN, 22. Juni 2026 /PRNewswire/ -- DDie UV-Laser-Technologie gewinnt in der europäischen Lasermarkierungs- und Fertigungsindustrie rasch an Bedeutung, was vor allem auf ihren Vorteil der „kalten Markierung" zurückzuführen ist, die eine präzise und beschädigungsfreie Gravur auf einer Vielzahl von Materialien ermöglicht.
Im Gegensatz zu herkömmlichen CO2-, Dioden- oder Faser-Lasermaschinen arbeitet eine UV-Laser-GGravurmaschine nach dem Prinzip der „Kaltbearbeitung", wodurch die thermische Belastung der Oberflächen auf ein Minimum reduziert wird. Dadurch können Anwender scharfe, kontrastreiche Markierungen erstellen, ohne dass es zu Verbrennungen, Schwärzungen oder Materialverformungen kommt. Daher kommen UV-Systeme zunehmend bei empfindlichen Anwendungen wie Elektronik, medizinischen Bauteilen, Glas, Keramik und Kunststoffen zum Einsatz.
Monport unterstreicht diese wachsende Nachfrage mit seinen UV-Lasergravurgeräten der GM-Serie, darunter die Modelle GM 6W und GM 10W. Diese auf Flexibilität und Präzision ausgelegten Graviermaschinen sind für über 1.500 Materialien geeignet, darunter metallische und nichtmetallische sowie transparente und opake Oberflächen, und stellen somit eine überzeugende Alternative zu herkömmlichen Laserschneidsystemen dar.
Einer der wichtigsten Vorteile der UV-Laser-Technologie ist ihre extrem hohe Präzision. Mit einer Spotgröße von nur 0,0019 mm – etwa 1/40 derjenigen von Faserlasern – bietet das System Gravurauflösungen von bis zu 16K und ermöglicht so äußerst detaillierte und präzise Ergebnisse für die industrielle Kennzeichnung und Individualisierung.
Die Leistung ist ein weiteres charakteristisches Merkmal. Das UV-Laser-Modell GM 6W erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 10.000 mm/s, während der UV-Laser GM 10W bis zu 15.000 mm/s erreicht. Beide sind mit Galvanometersystemen in Industriequalität ausgestattet, die einen stabilen und schnellen Betrieb unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen gewährleisten.
Um eine gleichbleibende Leistung zu gewährleisten, verfügt Monport über eine intelligente Temperaturregelung für die Wasserkühler, die auch bei extremer Hitze oder Kälte optimale Betriebsbedingungen sicherstellt. Das System ist zudem mit der LightBurn-Software kompatibel und enthält eine kostenlose Gravursoftware, um Arbeitsabläufe zu optimieren und die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern.
Zusätzliche Vielseitigkeit ergibt sich aus der Unterstützung von Rotationsaufsätzen, Rauchabsaugvorrichtungen und Schutzabdeckungen, wodurch Anwender die Einsatzmöglichkeiten auf verschiedene Gravurszenarien und Produktionsanforderungen ausweiten können.
Da die europäischen Industriezweige zunehmend auf sauberere und effizientere Kennzeichnungslösungen umstellen, entwickelt sich die UV-Laser-Technologie zur bevorzugten Wahl für Unternehmen, die Präzision, Geschwindigkeit und eine breite Materialkompatibilität suchen.
Die GM-UV-Laser-Gravurmaschine von Monport spiegelt diesen Wandel wider und stellt eine moderne Lasermaschinenlösung dar, die speziell für die sich wandelnden Anforderungen der industriellen und kreativen Produktion entwickelt wurde.
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Apotheken in Deutschland erhalten deutlich mehr Handlungsspielraum: Der Bundesrat hat eine Reform der schwarz-roten Koalition passieren lassen, die die Rolle der Offizinen im Gesundheitswesen spürbar aufwertet. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, Wartezeiten in Arztpraxen zu reduzieren und Prävention sowie Früherkennung auszubauen. Das Paket war zuvor bereits vom Bundestag beschlossen worden.
Kern der Reform ist ein erweitertes Leistungsangebot in Apotheken. Künftig sollen dort zusätzliche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen möglich sein, etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Angeboten rund um das Rauchen. Apotheken können damit stärker als bisher in der Prävention ansetzen und Risiken identifizieren, bevor es zu manifesten Erkrankungen kommt.
Auch im Impfbereich werden die Kompetenzen ausgeweitet. Neben den bereits etablierten Grippe- und Corona-Impfungen dürfen Apotheken künftig alle Schutzimpfungen mit sogenannten Totimpfstoffen anbieten, darunter etwa Tetanus. Ergänzend werden Blutabnahmen erlaubt, etwa um Medikamentenwirkungen zu kontrollieren. Damit rücken Apotheken näher an klassische ärztliche Tätigkeitsfelder heran, ohne diese vollständig zu ersetzen.
Besonders sensibel ist die neue Möglichkeit, in eng begrenzten Fällen verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Verordnung abzugeben. Erlaubt ist künftig die einmalige Ausgabe der kleinsten Packungsgröße auf Selbstzahlerbasis, wenn ein Arzneimittel seit längerem eingenommen wird und die Fortführung der Therapie keinen Aufschub erlaubt. Die Regelung soll Versorgungslücken schließen, etwa wenn ein Rezept nicht rechtzeitig vorliegt, und bleibt zugleich strikt begrenzt, um Missbrauch zu vermeiden.