Mit Stable OS 2.0 können Finanzinstitute Handelszahlungen über einen einzigen einheitlichen Überweisungsauftrag in über 100 Märkten und mehr als 75 Währungen abwickeln, wobei die Abrechnung bei der Empfängerbank über das lokale RTGS-System erfolgt. Dank der direkten Bankverbindungen von Keyrails in New York, London und Hongkong erstreckt sich die Abdeckung der Annahmeschlusszeiten über mehrere Zeitzonen und ermöglicht eine durchschnittliche Verarbeitungszeit von 12 Stunden.
LONDON, 13. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Keyrails hat heute Stable OS 2.0 vorgestellt, eine institutionelle, mit Stablecoins kompatible Zahlungsabwicklungsschicht, die für hochvolumige Handelszahlungen in Schwellenländern entwickelt wurde.

Für Banken, Fintech-Unternehmen und Handelsunternehmen sind grenzüberschreitende Zahlungen nicht nur eine Frage der Geschwindigkeit, sondern auch der Abwicklung. Hochwertige Import-, Export- und Rohstoffströme durchlaufen häufig fragmentierte Korrespondenzbankketten, zahlreiche Zwischenhändler, uneinheitliche Zahlungsformate und koridorspezifische Anforderungen, wodurch die Kontrolle darüber eingeschränkt wird, wann die Gelder bei der Empfängerbank eintreffen. Stable OS 2.0 soll das ändern. Die Plattform ermöglicht es Institutionen, Handelszahlungen über einen einheitlichen Überweisungsauftrag abzuwickeln, der über das SWIFT-Netzwerk (unter Verwendung des BIC-Codes KEYRCA62 von Keyrails) in über 100 Märkten und mehr als 75 Währungen geleitet wird, wobei die Abwicklung bei der Empfängerbank über das lokale RTGS-System erfolgt.
Über Stable OS 2.0 erstellte Überweisungsnachrichten folgen einem POBO-Schema, was bedeutet, dass der ursprüngliche Absender in der SWIFT-Nachricht für alle Währungen als tatsächlicher Absender angegeben wird. Stable OS 2.0 generiert zudem automatisch UETR-Tracking-Codes.
„Handelszahlungen hängen nach wie vor von einer Kette von Zwischenhändlern ab, die niemand durchgängig kontrollieren kann", sagte Berhan Kongel, CEO von Keyrails. „Stable OS 2.0 bietet Institutionen einen standardisierten Abwicklungspfad durch komplexe Märkte: Zahlungsaufträge können direkt aus Stablecoin-Wallets erteilt werden, durchlaufen einen einzigen Überweisungsauftrag und einen einzigen Abwicklungsweg und werden bei der Empfängerbank über das lokale RTGS-System abgewickelt."
Nicht Ihre alltägliche Überweisung
Stable OS 2.0 verbindet Stablecoins mit lokalen RTGS-Schienen über 450+ Nostro-Konten in 100+ Jurisdiktionen. RTGS ist ein schnelles Interbank-Zahlungssystem, das es Keyrails ermöglicht, Gelder ohne die komplexen Routing-Schritte, die üblicherweise mit der Langsamkeit von SWIFT-Überweisungen verbunden sind, auf die Konten der Begünstigten zu überweisen.
Durch die Standardisierung der Abwicklung von Handelszahlungen unterstützt Keyrails Finanzinstitute dabei, operative Übergänge zu reduzieren, die Nachverfolgbarkeit zu verbessern und Transaktionen über komplexe Handelskorridore und exotische Währungen hinweg mit größerer Vorhersehbarkeit abzuwickeln.
Informationen zu Keyrails
Keyrails ist ein auf Stablecoins basierendes Handelsbetriebssystem, das Zahlungsverkehr, Treasury und Kreditwesen für den globalen B2B-Finanzsektor in Schwellenländern vereint.
Erfahren Sie mehr über Stable OS 2.0 unter keyrails.com.
Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2977987/Keyrails_Operational_Coverage.jpg
Medienkontakt: enterprise@keyrails.com
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Energiekontor AG schärft ihr technologisches Profil im Kerngeschäft Windenergie. Der im General Standard gelistete Projektentwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks setzt in seinen konzerneigenen Windparks verstärkt auf datenbasierte und digital gesteuerte Systeme. Ziel ist es, gesetzliche Vorgaben präzise einzuhalten und zugleich unnötige Stillstandszeiten der Anlagen zu vermeiden – ein Hebel, der sich unmittelbar auf Stromerzeugung und Wirtschaftlichkeit auswirkt.
Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die die Anforderungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) automatisiert und situationsabhängig umsetzen. Das BImSchG legt in Deutschland den Rahmen für den Schutz von Mensch, Tier und Umwelt vor schädlichen Umwelteinwirkungen fest. Für Windenergieanlagen resultieren daraus konkrete Auflagen, unter anderem zu Artenschutz, Geräuschentwicklung und Betriebssicherheit. Anstatt Anlagen pauschal abzuschalten, zielt Energiekontor darauf, Eingriffe nur dann vorzunehmen, wenn Messdaten dies tatsächlich erfordern.
Nach Unternehmensangaben setzt Energiekontor hierfür auf intelligente Systeme, die Betriebsparameter und Umweltbedingungen kontinuierlich auswerten. Bereits geringe zusätzliche Verfügbarkeiten der Anlagen können demnach zu spürbaren Mehrerträgen führen. „Innovation und Technologie sind für uns zentrale Hebel, um unsere Windparks wirtschaftlich, sicher und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben zu betreiben“, wird Vorstandsmitglied Günter Eschen zitiert. Die digitalen Lösungen sollen helfen, regulatorische Anforderungen präzise umzusetzen und gleichzeitig die Energieerträge der Parks zu sichern.
Damit ergänzt Energiekontor seine technologische Agenda um einen weiteren Baustein im bestehenden Geschäftsmodell mit Wind- und Solarparks in Deutschland und Europa. Die Gesellschaft hatte bereits mit soliden Finanzkennzahlen und einem steigenden Börsenkurs Aufmerksamkeit bei Investoren auf sich gezogen. Mit der stärkeren Fokussierung auf intelligente Steuerungssysteme reagiert das Unternehmen nun auf zunehmend anspruchsvolle regulatorische Rahmenbedingungen – und versucht, Effizienzpotenziale im laufenden Betrieb seiner Anlagen konsequent zu heben.