Weltweit erfahrener Fertigungsmanager verstärkt Elevated Materials, um Betriebsabläufe zu skalieren und die Kommerzialisierung ultradünner Lithiumfolien zu beschleunigen
SANTA CLARA, Kalifornien, USA, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Elevated Materials gab heute die Ernennung von Sunit Kapur zum Chief Operating Officer bekannt und stärkt damit das Führungsteam des Unternehmens beim Eintritt in die nächste Wachstums- und Skalierungsphase.
Kapur verfügt über umfassende globale Erfahrung in der Führung komplexer Fertigungsunternehmen sowie fundierte Kenntnisse in den Bereichen Geschäftsintegration, Lieferkettenstrategie, Organisationsentwicklung, technologische Innovation, Aufbau von Fähigkeiten und Kundenerfolg. Seine Führungsqualitäten reichen von operativer Exzellenz bis hin zur Personalentwicklung, wodurch er bestens geeignet ist, die Mission von Elevated Materials zur Weiterentwicklung von Batteriematerialien der nächsten Generation voranzutreiben.
Elevated Materials stellt ultradünne Lithiumfolien her, die leistungsfähigere Batterien für eine Reihe von wachstumsstarken und anwendungskritischen Märkten ermöglichen. Die ELi™-Folien des Unternehmens bieten eine höhere Energiedichte, verbesserte Sicherheit, schnelleres Aufladen und größere Designflexibilität für Anwendungen wie Elektrofahrzeuge, Luft- und Raumfahrt und Drohnen, KI-Rechenzentrumsinfrastruktur, Netzspeicher und moderne Unterhaltungselektronik.
Zuletzt war Sunit Kapur Chief Executive Officer von Epsilon Advanced Materials, einem weltweiten Hersteller von aktiven Anodenmaterialien für Lithium-Ionen-Batterien. Davor war er Vice President und General Manager bei Tenneco, wo er groß angelegte Betriebsabläufe leitete, die Automobillösungen für OEM- und Aftermarket-Kunden weltweit liefern.
Er hat einen Abschluss in Maschinenbau und hat das General Management Program an der INSEAD absolviert.
In seiner Rolle als COO wird sich Kapur auf die Skalierung des Betriebs, die Stärkung der Lieferkettenkapazitäten und die Förderung der organisatorischen Exzellenz konzentrieren, während Elevated Materials die Kommerzialisierung seiner ultradünnen Lithiumtechnologie vorantreibt.
„Wir freuen uns, Sunit im Führungsteam von Elevated Materials begrüßen zu dürfen", so Jim Cushing, CEO bei Elevated Materials. „Seine Erfahrung in der globalen Produktion, seine operative Disziplin und sein Führungsstil, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht, werden von unschätzbarem Wert sein, während wir unsere Plattform skalieren und Kunden in den schnell wachsenden Märkten unterstützen, die auf die Leistung der nächsten Generation von Batterien angewiesen sind."
„Ich freue mich, zu einem so entscheidenden Zeitpunkt zu Elevated Materials zu wechseln", erklärt Sunit Kapur. „Mit seiner Technologie und Vision ist das Unternehmen dazu in der Lage, eine zentrale Rolle in der Zukunft der Energiespeicherung zu übernehmen, und ich freue mich darauf, zum weiteren Wachstum des Unternehmens beizutragen."
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Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.
Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.
Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.
Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.