FAIR PLAY MENARINI INTERNATIONAL AWARD: DIE 30. AUSGABE BEGINNT

01.07.2026

FLORENZ, Italien, 1. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Florenz öffnet seine Türen für den 30. Fair Play Menarini International Award. Heute findet die Eröffnungsveranstaltung statt, bei der Champions geehrt werden, die sich nicht nur durch ihre sportlichen Leistungen, sondern auch durch Respekt, ethisches Handeln und Loyalität ausgezeichnet haben. Das traditionelle Galadinner auf der Piazzale Michelangelo bildet den Auftakt zu zwei Tagen, die ganz im Zeichen der Grundwerte des Sports stehen und morgen mit der Preisverleihung im des Teatro del Maggio Musicale Fiorentino ihren Höhepunkt finden.

Fair Play Menarini International Award

 

Zu den Gewinnern des Jahres 2026 gehören: Achille Polonara, ein Symbol für Stärke und Durchhaltevermögen im italienischen Basketball; Antonella Palmisano, einer der brillantesten Stars im Gehen; und Armand Duplantis, der Athlet, der die Grenzen des Stabhochsprungs neu definiert hat. Ihre Namen stehen neben denen von Bebe Vio und Chiara Mazzel – wahre Vorbilder für Entschlossenheit und Inklusion im paralympischen Sport. Ebenfalls auf der Bühne des Maggio Musicale Fiorentino stehen Daniele Garozzo, ein Star des internationalen Fechtens; Gregorio Paltrinieri, eine echte Ikone des weltweiten Schwimmsports; sowie Simone Anzani, eine Säule des Volleyballs. Zudem wird das Trio aus Davide Ghiotto, Michele Malfatti und Andrea Giovannini, das nach 20 Jahren die olympische Goldmedaille im Mannschaftsverfolgungsrennen im Eisschnelllauf nach Italien zurückholte, durch den renommierten Sportjournalisten Fabio Caressa ergänzt. Auch der Fußball wird im Mittelpunkt stehen, mit Legenden, die Fans in ganz Europa begeistert haben: Diego Milito, Emilio Butragueño, und Gianfranco Zola.

Neben ihnen werden an diesem Abend auch mehrere Gewinner früherer Ausgaben wieder im Rampenlicht von „Fair Play Menarini" stehen, darunter Antonio Rossi, Giancarlo Antognoni, Ian Thorpe, Sasha Vujačić, Giacomo Perini sowie Andrea Zorzi.

Vor dreißig Jahren entstand ein Projekt mit dem Ziel, die Werte des Sports in den Mittelpunkt zu stellen. Heute können wir sagen, dass genau diese Ideen aktueller denn je sind: ", erklärten Luca Lastrucci, Valeria Speroni Cardi und Filippo Paganelli, Vorstandsmitglieder der Stiftung Fair Play Menarini. „Im Laufe der Jahre haben wir außergewöhnliche Champions kennengelernt, vor allem aber außergewöhnliche Menschen, die uns gezeigt haben, dass der Respekt vor den Regeln, den Gegnern und sich selbst den größten Erfolg von allen darstellt. "

Durch den Abend führen Rachele Sangiuliano, Michele Cagiano, und Omar Schillaci, zu denen sich Federico Buffa gesellt, um das Publikum auf eine Reise durch einige der großartigsten Geschichten des Sports mitzunehmen. Die Verleihung des Fair Play Menarini Award" 2026 wird live übertragen auf , Sky, den Kanälen 501 und 257.

Um die Preisträger zu verfolgen und auf dem Laufenden zu bleiben, besuchen Sie die offiziellen Websites , www.fairplaymenarini.com und und folgen Sie den offiziellen Social-Media-Kanälen des Preises auf (Instagram),( ),(Facebook) und (YouTube).

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Fair Play Menarini International Award

 

30-jähriges Jubiläum des „Fair Play Menarini International Award“

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.