Drei von Bureau Veritas ausgestellte Zertifikate ermöglichen den Einsatz in SOLAS-regulierten maritimen Umgebungen auf Schiffen weltweit sowie auf Schiffen unter EU- und britischer Flagge.
MINNETONKA, Minn., 9. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Fireaway Inc. gab heute bekannt, dass seine Stat-X®-Aerosol-Feuerlöschsysteme mit verdichtetem Aerosol nach einer Prüfung gemäß MSC.1/Circ.1270 die Typgenehmigung von Bureau Veritas erhalten haben. Drei Zertifikate für den Weltmarkt, die Europäische Union und das Vereinigte Königreich.

Die Typgenehmigungsbescheinigung von Bureau Veritas (23277/D1 BV) bestätigt, dass Stat-X-Systeme die Anforderungen von SOLAS 74 (in der geänderten Fassung), des FSS-Codes, der HSC-Codes von 1994 und 2000 sowie der IMO MSC.1/Circ.1270 erfüllen, und ist bis zum 22. Oktober 2030 gültig. Ein EG-Baumusterprüfzeugnis (81823/A0 MED) wurde gemäß der EU-Richtlinie 2014/90/EU über Schiffsausrüstung ausgestellt, das den „Wheelmark"-Weg für Schiffe unter EU-Flagge unterstützt und bis zum 8. April 2031 gültig ist. Eine britische Baumusterprüfbescheinigung (81824/A0 UK) wurde von Bureau Veritas gemäß den Merchant Shipping (Marine Equipment) Regulations 2025 ausgestellt, von der Maritime & Coastguard Agency genehmigt und ist ebenfalls bis zum 8. April 2031 gültig.
„Diese Zulassung bestätigt, dass Stat-X-Systeme die festgelegten Bewertungskriterien für den Einsatz in Schiffsanwendungen erfüllen, die den SOLAS-Anforderungen unterliegen", sagte Lance Harry, P.E., Präsident und CEO von Fireaway Inc. „Sie spiegelt auch den strukturierten Prozess wider, durch den Leistungsvalidierung, technische Bewertung und Zertifizierung in der Praxis zusammenkommen."
Die Zulassung umfasst 15 Generatormodelle der E-Serie (elektrische Aktivierung) und der T-Serie (thermische Aktivierung), die für geschlossene Maschinenräume auf Schiffen bewertet wurden. Die Typgenehmigung bestätigt, dass die Konstruktion des Stat-X-Systems die geltenden Bewertungsanforderungen erfüllt. Schiffsspezifische Installationen unterliegen weiterhin der Prüfung und Genehmigung durch Klassifikationsgesellschaften und Flaggenverwaltungen gemäß projektspezifischen Bedingungen.
Stat-X-Aerosolsysteme mit kondensiertem Aerosol sind für den Einsatz in geschlossenen und besonders gefährlichen Umgebungen konzipiert, in denen kompakte, elektrisch nicht leitende Löschlösungen erforderlich sind. Die Systeme können in einer Vielzahl von Schiffsräumen eingesetzt werden, darunter Maschinenräume, Schaltschränke und Gehäuse für Hilfsausrüstung. Mit den nun vorliegenden Marktzulassungen für die EU und das Vereinigte Königreich sowie der globalen BV-Typgenehmigung ist Stat-X für einen breiteren Einsatz in SOLAS-geregelten Projekten weltweit positioniert.
Informationen zu Fireaway Inc.
Fireaway Inc. stellt Stat-X-Aerosol-Brandbekämpfungssysteme her, die weltweit für ihre umweltfreundliche und hochwirksame Aerosol-Brandschutztechnologie anerkannt sind. Die UltraSense-Erkennungslösungen des Unternehmens verbessern die Systemintelligenz und ermöglichen so eine frühzeitigere Gefahrenerkennung, schnellere Reaktionszeiten und einen proaktiveren Schutz in risikoreichen Umgebungen weltweit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.ultrasense.net oder www.statx.com.
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Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.