HONGKONG, 23. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Geely Farizon New Energy Commercial Vehicle Group (Geely Farizon), Chinas führende neue Energie-Nutzfahrzeugmarke, unterzeichnete auf der International Automotive & Supply Chain Expo 2026 (Hongkong) eine strategische Kooperationsvereinbarung mit WeRide, einem weltweit führenden Anbieter autonomer Fahrtechnologie, und Kwoon Chung Bus Holdings Limited, einem führenden öffentlichen Verkehrsbetreiber in Hongkong.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird ein serienreifes Robotaxi für Märkte mit Rechtslenkung auf Basis der bestehenden, werkseitig gefertigten GXR-Plattform gemeinsam entwickelt, wobei die jeweiligen Stärken der Partner in den Bereichen Herstellung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben, Innovationen im autonomen Fahren und Betrieb öffentlicher Verkehrsmittel zum Tragen kommen. Mit dieser Entwicklung wird Hongkong als erster Standort kommerzielle Robotaxi-Dienste mit Rechtslenkung einführen. Dies markiert den Wandel der Robotaxi-Branche hin zu echter globaler Anpassungsfähigkeit und bringt transformative Lösungen für autonomes Fahren in Rechtslenkungsmärkte weltweit.
Kwoon Chung Smart Mobility, eine Tochtergesellschaft der Kwoon Chung Bus Holdings, hat zuvor Robotaxi-GXR-Fahrzeuge mit Linkslenkung in Hongkong eingesetzt und eine Pilotlizenz für autonomes Fahren erhalten; derzeit laufen bereits Testfahrten auf öffentlichen Straßen in der ganzen Stadt. Auf dieser Grundlage wird die Dreierallianz die Produktentwicklung, die Validierung im Straßenverkehr und die Betriebsversuche weiter vorantreiben, die speziell auf Märkte mit Rechtslenkung zugeschnitten sind.
Da derzeit keine Robotaxis mit Rechtslenkung auf dem Markt erhältlich sind, ist das neue Modell das branchenweit erste von Grund auf neu entwickelte Fahrzeug, das speziell auf die Betriebsstandards für Rechtslenkung ausgelegt ist. Es geht über eine einfache Anpassung eines Robotaxi GXR mit Linkslenkung hinaus und nutzt die bewährten Serienfertigungskapazitäten des Robotaxi GXR, um eine vollständige Eigenentwicklung durchzuführen, die Fahrzeuglayout, Software für autonomes Fahren und HMI-Design umfasst und vollständig an die regionalen Verkehrsregeln, Straßenverhältnisse und betrieblichen Anforderungen für Gebiete mit Rechtslenkung angepasst ist. Verbesserte Kernleistungen in den Bereichen Wahrnehmung, Entscheidungsfindung und Fahrwerkssteuerung gewährleisten, dass die Fahrgäste eine sichere, reibungslose und intuitive autonome Mobilität genießen können.
Hongkong gehört zu den ersten Einsatzmärkten für das neue Robotaxi mit Rechtslenkung und profitiert dabei von seinem stark international geprägten Verkehrsumfeld sowie einem soliden regulatorischen Rahmen. Gemeinsam werden die drei Unternehmen die Produktvalidierung, die Tests und den ersten kommerziellen Betrieb beschleunigen und ein skalierbares und reproduzierbares Modell entwickeln. Dieses Modell wird weltweit auf andere wichtige Märkte mit Linksverkehr ausgeweitet, darunter Singapur, das Vereinigte Königreich, Japan und Australien, wobei bewährte lokale Erfahrungen genutzt werden, um eine umfassendere globale Expansion zu unterstützen.
Diese Zusammenarbeit baut auf der starken Partnerschaft zwischen Geely Farizon und WeRide im Bereich der Serienproduktion von Robotaxis und deren kommerzieller Einführung auf. Im Oktober 2024 brachten beide Parteien das auf der SV-Plattform von Geely Farizon basierende Robotaxi GXR auf den Markt, das innerhalb von vier Monaten in Peking den vollautonomen kommerziellen Betrieb aufnahm, gefolgt von Guangzhou im August 2025. Im März dieses Jahres unterzeichneten Geely Farizon und WeRide eine Vereinbarung über eine vertiefte Zusammenarbeit, um ein neu aktualisiertes, serienmäßig vorinstalliertes Robotaxi GXR vorzustellen.
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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.