Hikvision erhält branchenweit erste EUCC-Zertifizierung für Netzwerkkameras

05.07.2026

HANGZHOU, China, 5. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Hikvision gab bekannt, dass die DeepinView-Netzwerkkameraserie (iDS-2CD7x) des Unternehmens erfolgreich die EUCC-Zertifizierung (The European Cybersecurity Scheme on Common Criteria) erhalten hat. Dieser Meilenstein steht für das weltweit erste Produkt in der Kategorie CCTV-Kameras, das diese renommierte Zertifizierung erhalten hat, und unterstreicht Hikvisions Engagement für hohe Produktsicherheit sowie regelkonforme digitale Governance.

Hikvision Earns Industry-First EUCC Certification for Network Cameras

Die Zertifizierung wurde von TrustCB B.V. ausgestellt, einer unabhängigen Zertifizierungsstelle, die von der niederländischen Behörde für digitale Infrastruktur (RDI) zugelassen ist. Die umfassende Sicherheitsbewertung wurde von Bureau Veritas Cybersecurity Europe durchgeführt, einem weltweit anerkannten unabhängigen Prüflabor. Die zertifizierte iDS-2CD7x-Serie wurde gemäß den Normen ISO/IEC 15408 (Common Criteria) sowie CEM:2022 R1 geprüft und erfüllt die EUCC-Vertrauenswürdigkeitsstufe „Substantial", die dem Evaluation Assurance Level 3 (EAL3) entspricht und um die Anforderungen von ALC_FLR.2 (Fehlerbehebung) erweitert wurde.

Orientierung in einer harmonisierten europäischen Cybersicherheitslandschaft

Als neu eingeführtes, äußerst maßgebliches Rahmenwerk für die Produkt-Cybersicherheit in Europa basiert das EUCC auf den international anerkannten Gemeinsamen Kriterien (Common Criteria, CC). Dabei werden strenge, unabhängige Tests und Prüfungen durchgeführt, um die Sicherheitsfunktionen, Entwicklungsprozesse und das Schwachstellenmanagement eines Produkts systematisch zu überprüfen.

Da die Europäische Union die Anforderungen an die Sicherheit digitaler Produkte aktiv verschärft – etwa durch den Cyber Resilience Act (CRA), der Sicherheitsanforderungen über den gesamten Lebenszyklus für „Produkte mit digitalen Elementen" einführt, und durch die NIS2-Richtlinie, die kritischen Sektoren strengere Cybersicherheitspflichten auferlegt –, dient das EUCC als vertrauenswürdiger Maßstab. Es bietet Herstellern und Endanwendern einen einheitlichen, zuverlässigen Konformitätsnachweis und ist damit eine unverzichtbare Referenz für Bereiche mit hohen Sicherheitsanforderungen wie öffentliche Verwaltung, kritische Infrastrukturen, Energie und Verkehr.

Ein strukturierter Ansatz für „Security-by-Design"

In der heutigen vernetzten digitalen Welt hat sich die Cybersicherheit von einer ergänzenden Funktion zu einer tragenden Säule des Vertrauens entwickelt. Dass Hikvision die weltweit erste EUCC-Zertifizierung in der Kamerakategorie erhalten hat, spiegelt den strukturierten „Security-by-Design"-Ansatz des Unternehmens wider. Durch die Einbindung strenger Sicherheitsgrundsätze in jede Phase des Produktlebenszyklus – von der Konzeption über Forschung und Entwicklung bis hin zu Tests, Auslieferung und laufender Wartung – sorgt das Unternehmen dafür, dass die Gerätesicherheit von Grund auf proaktiv gesteuert wird.

Diese Zertifizierung bestätigt insbesondere die robusten Sicherheitsmaßnahmen der iDS-2CD7x-Serie in zentralen Bereichen wie Identitätsauthentifizierung, Zugriffskontrolle, sicherer Kommunikation, Sicherheitsaudits und Schwachstellenmanagement. Mit diesem neuen Maßstab schafft das Unternehmen eine neue Referenz für die Konformität mit Cybersicherheitsanforderungen in der gesamten Branche und stärkt zugleich das weltweite Vertrauen der Kunden in die Produkte und Lösungen von Hikvision.

Weitere Informationen zu Hikvisions Maßnahmen im Bereich Cybersicherheit finden Sie über diesen Link.

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Technische Berufe im Fokus: Sachsen kämpft um den Berufsnachwuchs

15.06.2026

In Sachsen bleiben trotz anhaltend hoher Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften mehr als 8.000 Lehrstellen unbesetzt. Besonders das Handwerk und technische Berufe stehen unter Druck, geeigneten Nachwuchs zu finden. Das sächsische Wirtschaftsministerium reagiert mit einer Offensive für Ausbildung und Qualifikation und nimmt dabei gezielt das Handwerk in den Blick.

„Eine gute Ausbildung eröffnet jungen Menschen hervorragende Perspektiven. Gerade in Zeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bleibt klar: Viele Leistungen im Handwerk lassen sich nicht einfach automatisieren“, sagte Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Künstliche Intelligenz könne weder Kabelbäume binden noch Gebäudetechnik installieren oder Industrieanlagen warten, betonte der Minister. Ziel sei es, für angehende Fachkräfte die „besten Bedingungen für Ausbildung und Aufstieg“ im Freistaat zu schaffen.

Allein im Handwerk wird in Sachsen in rund 130 Berufen ausgebildet. Der Bedarf ist groß, insbesondere in technischen und handwerklichen Bereichen. „Wer dort einsteigt, kann großartig Karriere machen“, wirbt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Unternehmen im Freistaat melden seit Jahren einen wachsenden Bedarf an qualifizierten Kräften – zugleich bleibt ein erheblicher Teil der angebotenen Lehrstellen unbesetzt.

Politik und Handwerk wollen deshalb auch früher ansetzen und die Berufsorientierung an Schulen stärken. Dittrich berät dazu gemeinsam mit der Chemnitzer Fleischermeisterin und Bundestagsabgeordneten Nora Seitz (CDU) sowie Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU), wie Jugendliche stärker für eine berufliche Laufbahn im Handwerk gewonnen werden können. Wirtschaftsminister Panter will sich zudem vor Ort ein Bild von moderner Ausbildung und Aufstiegschancen machen – unter anderem im Zentrum für Aus- und Weiterbildung Leipzig und beim Handwerksunternehmen Elektro-Anlagenbau Rübner GmbH & Co. KG.