— Kompakter magnetischer Encoder-IC unterstützt sowohl die achsengerechte als auch die achsenunabhängige Positionserfassung für humanoide Roboter, vierbeinige Roboter, Servomotorsysteme und Präzisionsbewegungssteuerungen
ZHANGJIAGANG, China, 1. Juli 2026 /PRNewswire/ -- MultiDimension Technology Co., Ltd. (MDT), ein führender Anbieter von Magnetsensoren und Pionier im Bereich des magnetischen Tunnelwiderstands (Tunneling Magnetoresistance, TMR), hat heute den hochleistungsfähigen TMR-Magnet-Drehgeber-IC TMR3111D vorgestellt, der für die extrem schnelle und hochpräzise Drehpositionserfassung in der Robotik, bei Servoantrieben und in der industriellen Bewegungssteuerung ausgelegt ist. MDT wird den neuen Encoder zusammen mit seinem aktuellen Portfolio an TMR- und AMR-Magnetsensoren auf der Electronica Shanghai 2026 vorstellen.

Der TMR3111D vereint die hochempfindliche TMR-Sensortechnologie von MDT mit fortschrittlicher digitaler Signalverarbeitung und ermöglicht so eine schnelle und hochpräzise berührungslose Drehpositionserfassung in einem ultrakompakten Gehäuse. Der Encoder unterstützt sowohl achs- als auch achsenversetzte Magnetkonfigurationen und bietet Konstrukteuren damit größere mechanische Flexibilität bei gleichzeitig hervorragender Winkelgenauigkeit, Wiederholgenauigkeit und langfristiger Zuverlässigkeit.
Im Vergleich zu herkömmlichen Hall-Effekt-Encoder-Lösungen bietet die TMR-Technologie von MDT eine höhere magnetische Empfindlichkeit, ein verbessertes Signal-Rausch-Verhältnis und eine größere Unempfindlichkeit gegenüber magnetischen und mechanischen Schwankungen, was eine stabilere und genauere Positionserfassung in anspruchsvollen Bewegungssteuerungsanwendungen ermöglicht. Diese Vorteile vereinfachen die Systemintegration und steigern gleichzeitig die Leistung und Zuverlässigkeit von Bewegungssteuerungssystemen der nächsten Generation.
Der TMR3111D unterstützt die Ausgangsschnittstellen SPI, ABZ, PWM und UVW und erfüllt damit die Anforderungen sowohl von Absolut- als auch von Inkremental-Encodersystemen. Die integrierte automatische Verstärkungskompensation und die nichtlineare Kalibrierung gleichen installationsbedingte magnetische Fehler aus, wodurch die Produktionskonsistenz verbessert und gleichzeitig die Montage vereinfacht wird. Mit Drehzahlen von bis zu 40.000 U/min eignet sich der Drehgeber ideal für hochdynamische Servosysteme, Roboterantriebe und andere anspruchsvolle Anwendungen in der Bewegungssteuerung.
Der TMR3111D eignet sich ideal für die Erfassung von Gelenkpositionen in humanoiden Robotern und vierbeinigen Robotern sowie für Servomotorsysteme, kollaborative Roboter, industrielle Robotergelenke, Präzisionsbewegungssteuerungssysteme und andere Anwendungen, die eine kompakte, schnelle und hochpräzise Drehpositionsrückmeldung erfordern.
Hauptmerkmale
Informationen zu MDT
MultiDimension Technology wurde 2010 in Zhangjiagang in der chinesischen Provinz Jiangsu gegründet und unterhält Niederlassungen in Shenzhen, Chengdu und Ningbo (China), Singapur, Tokio (Japan) sowie San Jose (Kalifornien, USA). MDT hat ein einzigartiges Portfolio an geistigem Eigentum aufgebaut und verfügt über eigene, hochmoderne TMR-Fertigungsanlagen, die eine Serienproduktion leistungsstarker und kostengünstiger TMR-Magnetsensoren ermöglichen, um auch die anspruchsvollsten Anwendungsanforderungen zu erfüllen. Unter der Leitung seines zentralen Managementteams aus herausragenden Experten sowie erfahrenen Fachleuten für Magnetsensortechnologie und Ingenieurdienstleistungen setzt sich MDT dafür ein, Mehrwert für seine Kunden zu schaffen und ihren Erfolg sicherzustellen. Weitere Informationen über MDT finden Sie unter http://www.multidimensiontech.com.
Medienkontakte
MDT-Vertriebsabteilung, sales@dowayusa.com, sales@dowaytech.com
Tel.: +1-650-275-2318 (USA), +86-189-3612-1156 (China)
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Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.
Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.
Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.