BAKU, Aserbaidschan, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Aztelekom, ein Unternehmen der AZCON Holding, und Huawei gaben heute bekannt, dass die nationale Strategie „Aserbaidschan Online" 99,7 % der aserbaidschanischen Bevölkerung mit Breitbandverbindungen versorgt.
Bis zu drei Millionen Haushalte und Unternehmen – in Großstädten ebenso wie in abgelegenen Dörfern – haben jetzt uneingeschränkten Zugang zum Hochgeschwindigkeitsinternet und zu digitalen Diensten, zwei Millionen davon wurden innerhalb der letzten zwei Jahre angeschlossen. Heute haben praktisch alle 10,45 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner des Landes Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet.
„Wir haben diese Initiative nicht nur als technologisches Upgrade betrachtet, sondern als strategische Investition, die darauf abzielt, die digitale Ungleichheit zu verringern, einen gleichberechtigten Zugang zu digitalen Diensten zu gewährleisten und die digitale Transformation der öffentlichen Dienste zu ermöglichen", sagte Hasan Omarov,
CEO von Aztelekom. „Das Megaprojekt „Online Azerbaijan" ist eine der größten Infrastrukturinitiativen in der Geschichte unseres Landes. Zum ersten Mal haben alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihrem Wohnort, gleichen Zugang zu schnellen und zuverlässigen Internetdiensten und somit die gleichen digitalen Möglichkeiten. Das hohe technische Potenzial, die innovativen Lösungen und die bewährten Fähigkeiten von Huawei bei der Umsetzung von Großprojekten haben eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der digitalen Infrastruktur Aserbaidschans gespielt. Aufbauend auf dem Fundament des Megaprojekts „Online Aserbaidschan" wird der Einsatz fortschrittlicher Technologien wie 10G und 50G PON in naher Zukunft die Bereitstellung ultraschneller, zuverlässiger und leistungsfähiger Breitbanddienste für Privathaushalte und Unternehmen ermöglichen."
Die vom Ministerium für digitale Entwicklung und Verkehr 2021 ins Leben gerufene Initiative „Online Aserbaidschan" orientiert sich an den Zielen der Regierung, die durchschnittliche Internetgeschwindigkeit im stabilen Breitbandnetz bis 2025 auf 50 Mbit/s zu erhöhen. Im Rahmen des digitalen Inklusionsprogramms TECH4ALL hat Huawei eine Schlüsselrolle beim Aufbau der Infrastruktur gespielt, einschließlich der Anbindung einiger der entlegensten Dörfer des Landes mit volloptischen Gigabit-Glasfaserlösungen.
„Huawei setzt sich mit seinen Technologien und Lösungen dafür ein, die digitale Kluft zu überbrücken und eine integrative und nachhaltige digitale Welt zu ermöglichen", sagte Cui Yangyang, Director des TECH4ALL Program Office bei Huawei. „Wenn wir dafür sorgen, dass alle Menschen Zugang zum Hochgeschwindigkeitsinternet haben, unabhängig davon, wo sie sich befinden, eröffnen sich für alle Bürgerinnen und Bürger neue Möglichkeiten, und sie werden in die Lage versetzt, einen Beitrag zur wachsenden digitalen Wirtschaft und zur prosperierenden Zukunft des Landes zu leisten."
Die rein optischen Telekommunikationslösungen von Huawei konzentrieren sich auf den Aufbau einer End-to-End-Infrastruktur, die herkömmliche elektrische Vermittlungssysteme durch optische Technologien ersetzt, um die Anforderungen an hohe Bandbreiten und geringe Latenzzeiten zu erfüllen.
Die Projektziele wurden auf der Grundlage der Bevölkerungsdichte, des Infrastrukturpotenzials und der sozialen Indikatoren für jede der 14 Wirtschaftsregionen Aserbaidschans festgelegt. Zum Zeitpunkt des Projektstarts lag die durchschnittliche Internetgeschwindigkeit in Aserbaidschan bei lediglich 11,7 Mbit/s; 2025 hat sie sich mit 88,84 Mbit/s mehr als versiebenfacht. Dieser Fortschritt ist eine direkte Folge der robusten und groß angelegten Einführung von Glasfaserinfrastrukturen, einschließlich des vollständigen Ersatzes der alten kupferbasierten Netze durch Glasfaser. In nur einem Jahr stieg Aserbaidschan im UN E-Government Development Index um neun Plätze auf und erreichte 2025 zum ersten Mal die höchste Stufe der digitalen Verwaltung.
Das Projekt wurde über mehrere Jahre hinweg bei verschiedenen Fachveranstaltungen als Fallstudie vorgestellt. Es wurde außerdem mit fünf verschiedenen internationalen Preisen ausgezeichnet und als beispielhafter Business Case in der Harvard Business Review Türkiye und in Principles of Modern Marketing von Philip Kotler veröffentlicht.
Bisher hatten zahlreiche ländliche Gebiete Aserbaidschans nur begrenzten Zugang zu moderner Konnektivität und digitalen Diensten. In traditionellen, abgelegenen Bergdörfern wie Khinalig beispielsweise hat die Einführung einer schnellen und zuverlässigen Internetverbindung die Möglichkeiten vor Ort erheblich verbessert, indem sie kleine und mittlere Unternehmen unterstützt, den Tourismus ankurbelt und es lokalen Kunsthandwerkern ermöglicht, ihr traditionelles Handwerk per Livestreaming einem weltweiten Publikum vorzustellen. Die verbesserte Anbindung hat auch den Zugang zur Online-Bildung für ländliche Schulen erweitert, was dazu beiträgt, die digitale Kluft zu überbrücken und Schülerinnen und Schülern in ländlichen Gebieten einen besseren Zugang und Lernmöglichkeiten zu bieten, die mit denen ihrer Altersgenossen in städtischen Gebieten vergleichbar sind.
Neben der Online-Bildung werden landesweit Projekte in den Bereichen Telemedizin und intelligente Städte durchgeführt. In seiner nächsten Phase wird sich das Projekt „Online Aserbaidschan" auf die Ausweitung von 5G und dem Internet der Dinge auf die entlegensten Regionen konzentrieren und dabei einen starken Schwerpunkt auf Energieeffizienz und die Einführung grüner Technologien legen.
Informationen zu TECH4ALL
TECH4ALL ist die langfristige Initiative und der Aktionsplan für digitale Integration von Huawei. Mit Hilfe innovativer Technologien und Partnerschaften will TECH4ALL eine integrative und nachhaltige digitale Welt ermöglichen: https://www.huawei.com/en/tech4all
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Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.