GENF, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Nach einer bedeutenden Kapitalerhöhung in Höhe von 480 Millionen CHF bekräftigt Multi Investment seine Position als dynamischer Akteur im internationalen Investmentbereich. Das Unternehmen, das bereits zahlreiche Unternehmen weltweit unterstützt hat, tritt nun in eine neue strategische Phase ein, deren Schwerpunkt auf der Diversifizierung des Portfolios liegt. Derzeit verwaltet es ein verwaltetes Vermögen (Assets Under Management, AUM) in Höhe von über 3 Milliarden CHF.

Als bewusst diskreter Investor verfolgt Multi Investment einen selektiven und vertraulichen Ansatz, der auf langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu seinen Partnern basiert. Diese Diskretion spiegelt das klare Bekenntnis wider, den Schwerpunkt auf Wertschöpfung statt auf Medienpräsenz zu legen.
Aufbauend auf diesem Wachstum und dem Vertrauen seiner Partner strebt Multi Investment eine Ausweitung seiner Aktivitäten auf vielversprechende, innovationsgetriebene Branchen an. Zu den Zielbereichen zählen Fintech, Deep Tech, Gesundheitswesen, Blockchain und Web3 sowie Biotechnologie.
Diese strategische Ausrichtung spiegelt ein klares Ziel wider: bedeutende globale wirtschaftliche und technologische Veränderungen zu antizipieren und gleichzeitig Projekte mit hoher Wertschöpfung zu fördern. Das Unternehmen möchte seinen Einfluss ausbauen, indem es innovative Unternehmen unterstützt, die die Branchen von morgen prägen können.
Im Rahmen dieser Initiative plant Multi Investment, seine Investitionen in diesen strategischen Sektoren bis zum dritten Quartal 2026 zu verstärken und bis zum Ende des dritten Quartals 2026 mehr als 250 Millionen CHF zu investieren. Derzeit werden mehrere Transaktionen geprüft, um die Präsenz in diesen schnell wachsenden Ökosystemen rasch auszubauen.
Mit dieser neuen Phase bekräftigt Multi Investment sein Ziel, sich zu einem weltweit führenden Investmentunternehmen zu entwickeln, das finanzielle Performance mit einer langfristigen Vision verbindet.
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Eine große Mehrheit der Bundesbürger stellt sich laut einer neuen Erhebung gegen mögliche Einschnitte bei den Leistungen der Pflegeversicherung. 77 Prozent der erwachsenen Bevölkerung halten es für überhaupt oder eher nicht akzeptabel, den Zugang zu Pflegegraden zu erschweren. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des Sozialverbands VdK hervor, die Mitte April unter mehr als 2.300 Menschen durchgeführt wurde.
Die Befragten reagierten insbesondere sensibel auf Vorschläge, die Einstufung in einen höheren Pflegegrad zu verschärfen: 72 Prozent lehnen dies ab. Auch Kürzungen bei den Leistungen im niedrigsten Pflegegrad stoßen auf deutliche Vorbehalte. 71 Prozent bewerten eine Reduzierung der Leistungen in Pflegegrad 1 als überhaupt oder eher nicht akzeptabel. Nach Einschätzung des VdK könnten hiervon etwa Zuschüsse für den Hausnotruf oder für Pflegehilfsmittel betroffen sein. 55 Prozent äußerten sich zudem ablehnend zu möglichen Zusammenfassungen und Deckelungen von Leistungen.
Die Diskussion über die künftige Finanzierung der Pflegeversicherung läuft vor dem Hintergrund spürbarer Haushaltszwänge. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte bereits im Dezember Reformoptionen skizziert. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verwies damals auf begrenzte Mittel, die zielgerichteter eingesetzt werden müssten, und kündigte eine grundlegende Finanzreform der Pflegeversicherung bis Ende 2026 an. Die bestehenden Leistungen sollen dabei nach ihren Worten kritisch überprüft werden.
Im April stellte Warken Pläne für eine Pflegereform für Mitte Mai in Aussicht. Nach ihren Angaben klafft allein im kommenden Jahr eine Finanzierungslücke von sechs Milliarden Euro in der Pflegeversicherung. Die Ministerin betonte zugleich, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht allein lassen zu wollen. Parallel dazu hatte das Bundeskabinett erst kürzlich Gesetzesplänen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung zugestimmt, die für gesetzlich Versicherte höhere Zuzahlungen und Leistungseinschnitte vorsehen – ein Signal, dass der finanzielle Spielraum im Gesundheitswesen insgesamt enger wird.