Peer-reviewed Publication Shows that Lateral Pharma's SCP Drugs for Neuropathic Pain Act Via the Novel Target LanCL1

12.06.2026

MELBOURNE, Australia, June 12, 2026 /PRNewswire/ -- Lateral Pharma announced the publication of peer-reviewed research in PAIN, a leading journal dedicated to pain research, identifying Lanthionine Synthetase C-Like Protein 1 (LanCL1) as a novel therapeutic target for neuropathic pain, that is responsive to its Stressed Cell Protectant (SCP) drugs.

The publication, titled "Lanthionine synthetase C-like protein 1 (LanCL1): a therapeutic target for neuropathic pain," shows that LAT8881, Lateral Pharma's first-generation SCP peptide, acts via LanCL1 and offers new insights into the biology underlying neuropathic pain.

Painful Neuropathy caused by diabetes, injury, chemotherapy and some viral infections affects hundreds of millions of people worldwide. Existing therapies provide no benefit in at least half of the patients, have dose-limiting side effects or tolerability concerns, highlighting the need for new approaches.

"This publication marks a pivotal milestone in advancing the biology of neuropathic pain and in accelerating Lateral Pharma's mission. Chronic neuropathic pain is a distressing and debilitating condition that affects around 10% of the population. By identifying LanCL1 as a novel therapeutic target and demonstrating drug activity through this pathway, the research delivers compelling scientific validation for Lateral Pharma's Stressed Cell Protectant platform and its potential to address major unmet medical needs," said David Kenley, Chief Executive Officer of Lateral Pharma.

The publication is consistent with Lateral Pharma's Phase 1b study in patients with chronic lumbar radicular pain (sciatica) which showed LAT8881 was safe and well tolerated, while demonstrating clinically meaningful reductions in provoked pain.

"The publication and the results of our Phase 1b trial supports Lateral Pharma's continued development of SCPs in neuropathy and other conditions," said Kenley.

The publication was authored by researchers from Monash University, the University of Warwick, the University of Bristol, Pacific Discovery Services, Evotec and Lateral Pharma, and is now available online through PAIN.

About Lateral Pharma

Lateral Pharma is an Australian biotechnology company developing a new class of therapeutics based on the activation of LanCL pathways involved in cellular protection, repair and recovery. The Company is focused on addressing significant unmet medical needs in neuropathic pain, neurology, infectious respiratory disease and healthy longevity.

Publication

Spanswick DC et al. Lanthionine synthetase C-like protein 1 (LanCL1): a therapeutic target for neuropathic pain. PAIN. 2026.

https://journals.lww.com/pain/fulltext/9900/lanthionine_synthetase_c_like_protein_1__lancl1__.1196.aspx

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.