Sieyuan Electric bringt das BESS-System esGrid 3.0 auf den Markt: Mehr Energie, mehr Stabilität, Mehrwert

25.06.2026

MÜNCHEN, 25. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Sieyuan Electric hat heute auf der Intersolar Europe 2026 esGrid 3.0 vorgestellt – sein netzbildendes Batteriespeichersystem (BESS) der nächsten Generation. esGrid 3.0 wurde für Anwendungen im Versorgungsmaßstab entwickelt und adressiert drei entscheidende Herausforderungen, vor denen moderne Energiesysteme stehen: Maximierung des Projektwerts, Wahrung der Netzstabilität und Beschleunigung der Integration erneuerbarer Energien.

Sieyuan Electric Launches esGrid 3.0 BESS: More Energy, Greater Stability, Higher Value

Mehr Energie, kleinerer ökologischer Fußabdruck

esGrid 3.0 bietet eine Energiekapazität von 6.311 MWh in einem standardmäßigen 20-Fuß-Container und erreicht damit eine branchenführende Energiedichte von 148 kWh/m³. Das kompakte Design ermöglicht den Einsatz von mehr Energie auf kleinerer Fläche und hilft Kunden dabei, die Projektkosten zu senken und die Gesamtwirtschaftlichkeit des Projekts zu verbessern.

Höhere Stabilität, stärkere Netzunterstützung

Ausgestattet mit fortschrittlicher Netzbildungstechnologie unterstützt esGrid 3.0 aktiv die Spannungs- und Frequenzregelung, selbst unter extrem schwachen Netzbedingungen. Durch die Nachahmung des Verhaltens herkömmlicher Synchrongeneratoren stärkt das System die Netzstabilität und ermöglicht einen höheren Anteil erneuerbarer Energien bei gleichzeitig zuverlässigem Systembetrieb.

Höherer Mehrwert, niedrigere Lebenszykluskosten

esGrid 3.0 wurde zur Maximierung der langfristigen Projektrendite entwickelt und erreicht einen Round-Trip-Wirkungsgrad von bis zu 90 %, verkürzt die Installations- und Inbetriebnahmezeit um 30 % und reduziert den Platzbedarf vor Ort um 20 %. Seine Steuerungsarchitektur auf Cluster-Ebene und die KI-gestützte Diagnose erhöhen die Zuverlässigkeit weiter, vereinfachen die Wartung und verbessern die Systemverfügbarkeit.

Globale Präsenz, bewährte Umsetzung

Die Markteinführung wird durch das globale Fertigungs- und Servicenetzwerk von Sieyuan Electric unterstützt. Sieyuan Electric, das von BloombergNEF als Tier-1-Anbieter für Energiespeicher anerkannt ist, verfügt über eine jährliche Produktionskapazität von 50 GWh und bietet lokalisierten technischen Support in wichtigen internationalen Märkten.

„Energiespeicher werden zu einem Eckpfeiler zukünftiger Stromversorgungssysteme", sagte der Leiter des Auslandsgeschäfts bei Sieyuan Electric. „Mit esGrid 3.0 helfen wir unseren Kunden, einen höheren Projektwert zu erzielen, die Netzstabilität zu stärken und den Übergang zu einer saubereren und nachhaltigeren Energiezukunft zu beschleunigen."

Informationen zu Sieyuan Electric

Sieyuan Electric, ein börsennotiertes Unternehmen, das sich auf Forschung und Entwicklung im Bereich Energietechnik, Anlagenbau und Ingenieurdienstleistungen spezialisiert hat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, weltweit effiziente und zuverlässige Lösungen für Stromversorgungssysteme bereitzustellen. Im Streben nach seiner Vision „Smarter Power, Better Life" nutzt Sieyuan Chancen in der sich ständig wandelnden Energiebranche und treibt die digitale Transformation in der gesamten Branche aktiv voran. Das Geschäftsfeld des Unternehmens reicht von der Stromübertragung und -verteilung über Energiespeicherung und Automobilelektronik bis hin zum Management von Energieanlagen. Mit hochwertigen Produkten und erstklassigen Dienstleistungen läutet Sieyuan eine neue Ära nachhaltigen, intelligenten und umweltfreundlichen Stroms ein.

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Nach BAG-Urteil: Bremen startet Vorreiterprojekt zur Zeiterfassung an Schulen

15.06.2026

Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.

Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.

Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.