HAMBURG, Deutschland, 24. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Auf der ISC High Performance 2026 präsentierte Sugon seine umfassenden Lösungen für KI und Advanced Computing und spiegelte damit die Entwicklung der Branche hin zu integrierten Recheninfrastrukturen für KI-gestützte wissenschaftliche Forschung und Unternehmensanwendungen wider.
Die Präsentation umfasste KI-Superknoten, KI-Supercluster, Hochleistungsspeicher, RDMA-Netzwerke, flüssigkeitsgekühlte Rechenzentrumslösungen, Server, Workstations und Computing-Dienste – und demonstrierte damit End-to-End-Fähigkeiten in den Bereichen Computing, Netzwerke, Speicher und Infrastruktur. Das Portfolio unterstützt umfassendes KI-Training und KI-Inferenz, wissenschaftliche Simulationen sowie andere datenintensive Workloads.
Unabhängig davon wurden während der Konferenz die neuesten IO500-Benchmark-Ergebnisse veröffentlicht. Das verteilte All-Flash-Speichersystem „ParaStor F9000" von Sugon erreichte sowohl auf der „IO500 Production SC26 List" als auch auf der „10 Node Production SC26 List" – den beiden Produktionskategorien dieses weithin anerkannten Speicherleistungs-Benchmarks – den ersten Platz. Diese Listen führen ausschließlich Systeme auf, die in realen Betriebsumgebungen eingesetzt werden und zusätzliche Kriterien hinsichtlich Redundanz und Nutzung erfüllen. Der erste Platz in beiden Listen bestätigt, dass das ParaStor F9000 unter realen Produktionsbedingungen weltweit führende Speicherleistung liefert. Das Ergebnis baut auf Sugons Erfolgsbilanz im IO500 auf, zu der auch ein früherer erster Platz bei der „10-Node Challenge" auf der SC22 gehört.
Da sich die Einführung von KI in Forschung und Industrie beschleunigt, verlagern sich die Anforderungen an die Infrastruktur von maximaler Hardware-Leistung hin zu Effizienz auf Systemebene. Unternehmen suchen zunehmend nach Plattformen, die Rechenleistung, Netzwerk, Speicher und Software vereinen – die einfacher zu implementieren, zu verwalten und zu skalieren sind und gleichzeitig vielfältige, gleichzeitig laufende Workloads unterstützen.
Sugon wurde 1996 gegründet und entwickelt Recheninfrastrukturen, die Server, Speicher, Netzwerke, intelligente Rechensysteme und Rechenzentrumstechnologien umfassen. Das Unternehmen bedient Unternehmen, Internetfirmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten und Organisationen des öffentlichen Sektors.
Auf der ISC 2026 präsentierte Sugon nicht nur einzelne Produkte, sondern auch eine Vision einer offenen und kollaborativen KI-Infrastruktur. Das Unternehmen arbeitet mit Partnern aus dem globalen Ökosystem zusammen, um technologische Innovation mit zuverlässiger Umsetzung und langfristigem Service zu verbinden – so unterstützt es Kunden beim Aufbau effizienter, nachhaltiger Rechenplattformen und trägt zu einer offeneren, vernetzten Zukunft für KI und wissenschaftliches Rechnen bei.

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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.