MÜNCHEN, 25. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Intersolar Europe 2026 ging heute erfolgreich zu Ende. Als Innovationsführer im Bereich Balkonkraftwerke und Mikrospeicher präsentierte Sunshare seine neue Produktmatrix und zeigte dem europäischen Markt neue Wege für ein effizientes, intelligentes Energiemanagement auf.
Im Mittelpunkt des Messeauftritts stand das Flaggschiff Glory 4.02 kWh Balkon-Energiespeichersystem. Das System bricht mit den Einschränkungen starrer Heimbatterien und unterstützt das flexible, modulare Mischen von 1,52-, 2,03- und 4,02-kWh-Modulen bis zu einer Gesamtkapazität von 16,12 kWh. Um Energieverluste bei der Parallelschaltung mehrerer Module zu minimieren, sorgt die innovative „Dual-Level Active Balancing"-Technologie für minimale Verluste und maximale Effizienz im täglichen Betrieb. Dank eXtraSolid™-Technologie und einer schonenden Niederspannungs-Hochstrom-Ladearchitektur erreicht das System 10.000 Ladezyklen (20 Jahre Lebensdauer) bei hoher thermischer Sicherheit.
Für einen höheren Energiebedarf optimiert das neue Hochleistungs-Speichersystem die Leistung mit 4.000W PV-Eingang und 3.680W On-/Off-Grid-Ausgang. Per Plug-and-Play lassen sich bis zu drei Geräte parallel auf eine Gesamtleistung von 11kW skalieren, um auch Großverbraucher im Haushalt problemlos zu versorgen.
Flankiert wird die Hardware von einem KI-Energiemanagementsystem der nächsten Generation. Es analysiert Wetterprognosen sowie dynamische Stromtarife für ein automatisiertes Laden im Tiefpreis- und Entladen im Spitzenpreisfenster. Ein großes Frontdisplay und die aktualisierte iShareCloud-App visualisieren alle Energieflüsse intuitiv in Echtzeit.
Von der flexiblen Balkonerweiterung bis zur KI-gesteuerten Optimierung treibt Sunshare die Evolution der Heimenergie zu einer einfacheren, effizienteren und intelligenteren Zukunft voran.
Über Sunshare Sunshare wurde 2023 als Tochtergesellschaft von Sungrow (einem weltweit führenden Anbieter von PV-Wechselrichtern und Energiespeichern) gegründet und ist ein High-Tech-Unternehmen, das sich auf Balkonkraftwerke und Heimspeicher spezialisiert hat. Unter dem Leitgedanken „Green power for life moments" macht Sunshare saubere Energie für Haushalte weltweit sicher, effizient und zugänglich.
Weitere Informationen: https://bit.ly/3QhY0pU
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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.