Tyron Birkmeirs Lurra Capital beteiligt sich mit einer Investition in Höhe von 7 Millionen US-Dollar an LurraPay

06.07.2026

ZÜRICH, 6. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Tyron Birkmeir, Gründer und Vorsitzender von Lurra Capital, einer nur auf Einladung zugänglichen Investmentgesellschaft, gab bekannt, dass das Unternehmen eine Kapitalzusage in Höhe von 7 Millionen US-Dollar zur Unterstützung von LurraPay über eines seiner verbundenen Unternehmen gesichert hat. LurraPay ist eine Stablecoin-Banking-Plattform, die virtuelle Konten in EUR, USD und GBP auf Basis von USDC und EURC sowie von MoonPay bereitgestellte Ein- und Auszahlungsinfrastruktur bietet. LurraPays eigenständige Hardware-Wallet soll im September 2026 ausgeliefert werden.

Lurrapay Logo

LurraPay bietet Privatpersonen und Unternehmen ein einziges Konto, über das sie zwischen Fiat-Währungen und Kryptowährungen wechseln können. MoonPay, das die Infrastruktur der Plattform bereitstellt, betreut mehr als 35 Millionen verifizierte Konten in 180 Ländern.

„Wir haben die Wallet auf der Basis von zwei Chips von Nordic Semiconductor entwickelt. Der Sicherheitskern des nRF54L15 speichert die privaten Schlüssel und signiert jede Transaktion. Die Schlüssel werden in diesem Chip generiert, dort versiegelt und verlassen den Chip zu keinem Zeitpunkt. Er nutzt die Arm-TrustZone-Isolation und ist so entworfen, dass er die Anforderungen von PSA Certified Level 3 erfüllt. Der zweite Chip, ein nRF7002, übernimmt die Wi-Fi-Funktion, weshalb weder ein USB-Kabel noch eine Begleit-App oder ein gekoppelter Laptop erforderlich sind. Das Gerät wird in der Europäischen Union aus Komponenten, die nicht aus China stammen, entworfen und montiert und unterstützt mehr als 500 Kryptowährungen auf über 50 Blockchains", sagte Edward Nastase, Technikvorstand von LurraPay. Informationen zur Vorbestellung finden Sie auf lurrapay.com/wallet

„Die Stablecoin-Infrastruktur entwickelt sich zur Standard-Abwicklungsebene für die grenzüberschreitende Vermögensverwaltung. LurraPay bietet institutionellen Kunden und vermögenden Privatkunden lizenzierten Zugang zum Umtausch von Fiat-Währungen in Stablecoins sowie hardwarebasierte Selbstverwahrung, bei der keine Drittpartei mit privaten Schlüsseln betraut werden muss. Diese Sicherheitskombination gab es bisher noch nicht als einzelnes Produkt, weshalb wir so begeistert sind. Edward ist ein hervorragender Ingenieur, und wir freuen uns sehr über diese Gelegenheit zur Zusammenarbeit", sagte Tyron Birkmeir.

Zu den öffentlich bekannt gegebenen hochkarätigen Investitionen von Tyron Birkmeir über Lurra Capital zählen SpaceX, Redwood Materials und Dataminr.

Informationen zu Lurra Capital

Lurra Capital wurde von Tyron Birkmeir gegründet und ist eine nur auf Einladung zugängliche, weltweit tätige Investmentgesellschaft, die sehr vermögenden Anlegern und Vermögensverwaltungen vermögender Familien fachliche Expertise sowie innovative und alternative Anlagelösungen bietet. Die Strategie von Lurra umfasst exklusive, stark nachgefragte Investitionen in den Kernbereichen Immobilien, außerbörsliche Unternehmensbeteiligungen und Technologie. Weitere Informationen finden Sie auf lurracapital.com und LinkedIn.

Informationen zu LurraPay

LurraPay ist eine Stablecoin-Banking-Plattform für mehrere Währungen, die virtuelle Konten in EUR, USD und GBP mit On-Ramp-, Off-Ramp- und Swap-Funktionen anbietet und von lizenzierten Finanzpartnern unterstützt wird. LurraPay Inc. hat eine eigenständige Hardware-Wallet entwickelt, die in der Europäischen Union konzipiert und hergestellt wurde und im September 2026 ausgeliefert werden soll. Weitere Informationen finden Sie auf lurrapay.com und LinkedIn.

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WIdO-Analyse: Prävention könnte Hunderttausende Demenzerkrankungen verhindern

15.06.2026

Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.

Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.

Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.

Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.