TAIPEH, 8. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Compal Electronics (Compal; TWSE: 2324) und Verda, der europäische KI-Cloud-Anbieter mit Hauptsitz in Helsinki, der speziell auf die Anforderungen des Trainings von Frontier-Modellen und der agentenbasierten Inferenz ausgerichtet ist, gaben heute eine strategische Partnerschaft bekannt. Im Rahmen dieser Partnerschaft wird Compal GPU-Serversysteme der nächsten Generation liefern, um den Ausbau von Verdas KI-Infrastruktur der nächsten Generation in Europa und der APAC-Region zu beschleunigen.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird Compal hochdichte, flüssigkeitsgekühlte KI-Serverplattformen liefern. Die Plattformen sind auf die Workloads ausgelegt, die prägend für die nächste KI-Welle sind: agentenbasierte Anwendungen, die umfangreiche Kontexte verarbeiten und mit hoher Parallelität arbeiten. Gleichzeitig gewährleisten sie die thermische Effizienz, die für die nachhaltigen Cloud-Bereitstellungen von Verda erforderlich ist.
Die Partnerschaft unterstreicht die wachsende globale Nachfrage nach den Diensten von Verda sowie die zunehmende Rolle von Compal als Infrastrukturpartner für Neocloud-Betreiber, die auf die steigende Nachfrage nach lokalisierter KI-Rechenleistung reagieren. Da Unternehmen und Regierungen Datenstandort, Sicherheit und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zunehmend priorisieren, entwickeln sich Neocloud-Anbieter wie Verda zu wichtigen Wegbereitern für Strategien für souveräne KI.
„Die Plattform von Verda spiegelt wider, wohin sich die Nachfrage nach KI-Infrastruktur entwickelt: hin zu regionalen, leistungsstarken und energieeffizienten Bereitstellungen", sagte Alan Chang, Bereichsleiter der Infrastructure Solutions Business Group (ISBG) bei Compal. „Diese Zusammenarbeit zeigt unsere Fähigkeit, fortschrittliche KI-Systeme in großem Maßstab für Kunden bereitzustellen, die KI-Clouds der nächsten Generation aufbauen."
„Unsere Mission lautet, die nächste Generation der Cloud-Infrastruktur für KI aufzubauen und wegweisende Teams auf der ganzen Welt zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit Compal hilft uns, Qualität sowie Zuverlässigkeit auf Weltniveau zu bieten, und ist ein wichtiger Schritt im Rahmen unserer Pläne, unsere Präsenz in der APAC-Region auszubauen. Wir freuen uns auf das, was vor uns liegt", sagte Jorge Santos, Betriebsleiter bei Verda.
Compal bringt umfassende technische Fachkompetenz in den Bereichen beschleunigtes Computing, fortschrittliches thermisches Design und Systemintegration ein. Dadurch können Kunden KI-Infrastruktur effizient bereitstellen und zugleich Leistungsdichte sowie betriebliche Komplexität steuern. Zur Unterstützung globaler KI-Bereitstellungen baut Compal seine Fertigungspräsenz in Taiwan, Vietnam und den Vereinigten Staaten weiter aus, stärkt damit die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette und richtet seine Produktionskapazitäten an regionalen Kundenanforderungen aus.
Informationen zu Compal
Compal wurde 1984 gegründet und hat sich zu einem führenden globalen Hersteller von Computern sowie intelligenten Geräten entwickelt, der mit erstklassigen Marken weltweit zusammenarbeitet. Compal wurde vom CommonWealth Magazine als einer der sieben führenden Hersteller Taiwans ausgezeichnet und zählt seit Jahren durchgängig zu den Forbes Global 2000-Unternehmen. Compal hat aktiv in neue Wachstumsbereiche expandiert, darunter Cloud-Server, Automobilelektronik, intelligente Medizin- und Gesundheitslösungen sowie fortschrittliche Kommunikationslösungen. Compal hat seinen Hauptsitz in Taipeh, Taiwan, und betreibt Entwicklungs- sowie Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten, Taiwan, China, Vietnam, Mexiko, Brasilien und Polen. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.compal.com
Informationen zu Verda
Verda (ehemals DataCrunch) ist ein europäischer KI-Cloud-Anbieter, der hochdichte GPU-Rechenzentren in ganz Europa betreibt und On-Demand-Rechenleistung für Training und Inferenz in großem Maßstab bereitstellt. Verda hat seinen Hauptsitz in Finnland, betreibt mit erneuerbaren Energien versorgte Infrastruktur und unterstützt Frontier-KI-Labore, Forschungsteams sowie Start-ups, die Modelle der nächsten Generation entwickeln. Weitere Informationen finden Sie auf https://verda.com
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Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.
Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.
Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.
Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.